Karneval

Stefan Verhasselt wird 2020 Esel von Wesel

Ulla Hornemann, Ulrike Westkamp und Frank Schulten (v.l.) präsentieren Stefan Verhasselt als künftigen Eselordenträger.

Ulla Hornemann, Ulrike Westkamp und Frank Schulten (v.l.) präsentieren Stefan Verhasselt als künftigen Eselordenträger.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Wesel.  Der 11.11. ist in Wesel für die Bekanntgabe des neuen Eselordenträgers reserviert. Ein Porträt von ihm wurde soeben im Faßkeller enthüllt.

Stefan Verhasselt wird der neue Esel von Wesel. Der Kabarettist und WDR-4-Moderator klettert am Karnevalssonntag 2020 in der Niederrheinhalle auf das bunt bemalte Grautier und bringt sicher das eine oder andere aus seinen Programmen mit.

Die Präsidentin des Närrischen Parlaments Wesel, Ulla Hornemann, verkündete zusammen mit ihrem Stellvertreter Frank Schulten und Bürgermeisterin Ulrike Westkamp den Namen des künftigen Eselordenträgers. Durch seine niederrheinischen Dönekes, die er immer wieder im Radio erzählt, hat der in Straelen geborene Moderator sich um Wesel und den Niederrhein verdient gemacht, sagte Hornemann, die WDR 4 durchaus schätzt. Verhasselt liege dort schon vor dem Aufstehen den Menschen in den Ohren, denn er ist berufsbedingt Frühaufsteher, die Sendung beginnt um sechs.

Vom Alsterradio zum WDR

Nach einem Abstecher nach Hamburg zum Alsterradio ist Verhasselt seit 1998 beim WDR tätig. 2006 folgte schließlich sein Kabarettdebüt in Stratmanns Theater in Essen. Im vergangenen Jahr wird ihn der ein oder andere Weseler vielleicht im Städtischen Bühnenhaus gesehen haben, am Freitag, 22. November, tritt er um 19 Uhr in der Voerder Kirche an der Grünstraße auf.

Hornemann leitete die Verkündung des neuen Eselordenträgers mit einigen Seitenhieben auf die Politik ein. Schließlich sei 2020 ein Wahljahr, so dass man einen Minister oder Behördenchef hätte küren können. Doch die SPD-Bundesminister hätten ja genug mit ihrer Casting-Show zu tun, und NRW-Innenminister Herbert Reul ist ja seit 2001 schon Esel von Wesel. Auch der RVR wäre mit seinen Eseleien rund um den Regionalplan ein Kandidat gewesen, doch eigentlich hätten es sich die Vertreter nicht verdient. So entschied man sich für Stefan Verhasselt nach dem Motto „Sieh, das Gute liegt so nah.“

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