Stadtentwicklung

Schöner Wohnen in Wesel

Maren Ruhnke ist glücklich mit ihrer ersten eigenen Wohnung, die obendrein nagelneu ist.

Maren Ruhnke ist glücklich mit ihrer ersten eigenen Wohnung, die obendrein nagelneu ist.

Foto: Funke Foto Services

Wesel.   Vier 35 Quadratmeter große Apartments, zwei 65-Quadratmeter-Wohnungen und ein Einfamilienhaus - an der Leipziger Straße ist eine weitere Sanierung abgeschlossen.

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Noch ist alles ganz neu für Maren Ruhnke, doch sie fühlt sich schon richtig wohl in ihrem Apartment. Schließlich handelt es sich für die 21-Jährige um die erste eigene Wohnung. Die hat sie beim Bauverein Wesel angemietet, sozusagen als Erstbezug. Denn die 35 Quadratmeter, die sie an der Leipziger Straße bewohnt, entstanden in einem alten Gemäuer, das nicht mehr wiederzuerkennen ist. Mit dem mineralischen Edelkratzputz und den weinroten Elementen wirkt die Häuserzeile wie ein Neubau.

Maren Ruhnke wartet noch auf ihre Küche, ansonsten ist ihre Wohnung weitgehend perfekt. Die gelernte Kinderpflegerin, die jetzt noch eine Ausbildung zur Erzieherin absolviert, ist begeistert: „Wenn man die Treppe hochgeht, freut man sich auf Zuhause.“ Alles wurde modern gestaltet. Elektrische Rollläden, Schiebefaltelemente bei den Fenstern, um so eine Art Balkon zu erhalten, und das WC ist mit einem Tagslichtspot ausgestattet, der bei Sonnenlicht so wirkt, als wäre eine Lampe an.

Die 21-Jährige verfügt über eines von vier Apartments im Obergeschoss, unten sind zwei gut 60 Quadratmeter große Wohnungen untergebracht, jeweils mit einer Terrasse. Ferner gehört zu dem Gebäudekomplex ein Einfamilienhaus. 120 Quadratmeter groß, voll unterkellert und einladend hell. Anfang September zieht hier eine Familie aus Tecklenburg ein, sagt Falk Figgemeier, Abteilungsleiter beim Bauverein Wesel. Während unten ein Bad mit ebenerdiger Dusche untergebracht ist, gibt es oben noch eines mit Badewanne. Letzteres ist allerdings eine Ausnahme, weiß Figgemeier. Denn der Trend geht zur Dusche. Nur wenn Platz für beide Möglichkeiten ist, kommt noch eine Badewanne hinein.

Zum Einfamilienhaus gehört ein kleiner Garten. Der Rasen wächst und gedeiht schon, ebenso wie eine rote Rose, die Architektin Ann Kristin Olfen vom Büro Planwerk Architekten aus Voerde über die Bauzeit gerettet hat. Jetzt passt sie schön zum Rot der Fassade und Ann Kristin Olfen freut sich über sie. Acht Monate wurde hier gewerkelt und gebaut – ohne dass die Pflanze Schaden nahm.

Noch in diesem Jahr wird es gleich nebenan, an der Leipziger Straße 7-11, weitergehen. Der Gebäudekomplex ist identisch mit dem bereits umgebauten und kernsanierten, die Nutzung wird jedoch eine andere. Während in der ersten Etage zwei Wohnungen und ein Büro vorgesehen sind, ist im Erdgeschoss eine Senioren-Wohngemeinschaft geplant, mit Menschen, die Pflegestufe zwei oder drei haben. Mit einem Betreiber sei man bereits seit längerem im Gespräch, sagt Figgemeier. Er habe Erfahrungen mit ähnlichen Einrichtungen in Berlin und in Duisburg. Im Juni 2017, Stand jetzt, soll hier eingezogen werden können. Nach und nach folgen weitere Sanierungen, dann wiederum mit zwei Wohnungen, vier Apartments und einem Einfamilienhaus samt zwei Garagen...

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