Polizei

Mitten in der Nacht: Betrunkener Radfahrer fährt über die A3

Die Beamten mussten ihn durch den Außenlautsprecher ihres Wagens zum Halt auffordern – erst dann beendete er seine Spritztour

Die Beamten mussten ihn durch den Außenlautsprecher ihres Wagens zum Halt auffordern – erst dann beendete er seine Spritztour

Foto: Marius Becker

Oberhausen/Wesel.   In der Nacht zum Ostersonntag hat die Polizei einen betrunkenen Radfahrer auf der A3 gestoppt. Der Mann wollte von Wesel nach Oberhausen radeln.

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Eine lebensgefährliche Situation beobachteten Autofahrer in der Nacht zum Ostersonntag auf der A3: Ein 30-Jähriger fuhr mit seinem Fahrrad auf dem Seitenstreifen in Richtung Arnheim. Auch durch einen Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht ließ sich der junge Mann nicht beirren. Die Beamten mussten ihn durch den Außenlautsprecher ihres Wagens zum Halt auffordern – erst dann beendete er seine Spritztour.

Autofahrer hatten zuvor die Polizei informiert, weil ihnen der dunkel gekleidete Radfahrer, ohne eingeschaltetes Licht, aufgefallen war. Er fuhr mit 20 km/h auf dem Seitenstreifen. Von der Polizei auf die lebensgefährliche Wahl seiner Route angesprochen, entgegnete der Mann er käme gerade aus Wesel und wolle nun zurück nach Oberhausen (rund 29 Kilometer). Er fuhr also offenbar auch noch in die falsche Richtung.

Radfahrer war alkoholisiert

Die Beamten führten noch vor Ort einen Alkoholtest durch. Dieser zeigte ein Ergebnis deutlich jenseits von einem Promille. Nach seiner Belehrung erklärte der 30-Jährige das Ergebnis des Tests mit dem Konsum von Weißwein und einem Bier. Die Weiterfahrt erfolgte nun im Streifenwagen zur Wache. Hier wurde dem 30-Jährigen eine Blutprobe entnommen.

Eine Weiterfahrt mit dem Fahrrad wurde dem 30-Jährigen untersagt. Der Mann muss jetzt mit einer Strafanzeige und dem Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen. (red)

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