Coronavirus

Kreis Wesel: Polizei zu 13 Einsätzen wegen Corona alarmiert

Die Polizei kontrolliert das Versammlungsverbot im gesamten Kreisgebiet Wesel.

Die Polizei kontrolliert das Versammlungsverbot im gesamten Kreisgebiet Wesel.

Foto: Andreas Bartel / WAZ FotoPool

Wesel  Die Menschen sind sensibilisiert und rufen die Polizei, wenn sie Menschenansammlungen sehen. Im Kreis Wesel gab es 13 Einsätze in 18 Stunden.

Es gibt sie immer noch, die Unverbesserlichen, die das Versammlungsverbot in Coronazeiten missachten und sich in größeren Gruppen treffen. Doch es gibt auch immer mehr Menschen, die dagegen protestieren und die Polizei alarmieren. So registrierte die Kreispolizei zwischen Dienstag 6 Uhr und Mittwoch 0 Uhr 13 Einsätze, bei denen die Bürger auf Menschenansammlungen hinwiesen.

Die Polizei schrieb im gesamten Kreisgebiet wegen solcher Verstöße gegen das Versammlungsverbot neun Berichte, die nun an das jeweilige Ordnungsamt gesendet werden, welches die Bußgelder verhängt.

Hamminkeln: Jugendliche waren bereits weg

In Hamminkeln hatten sich Bürger am Dienstag Abend darüber beschwert, dass sich einige Jugendliche in einem Waldbereich zwischen der Straße Bergfrede und der B 473 aufhielten. Doch als die Polizei eintraf waren die Jugendlichen bereits weg. "Wenn wir Hinweise aus der Bevölkerung bekommen gehen wir denen nach", so ein Polizeisprecher: "Wir fahren auch ."

Blinden Alarm gab es in Büderich. Hier hatten sich Bürger beschwert, dass sich Kinder an der Grundschule aufhalten. Doch die werden dort vollkommen rechtmäßig in einer Notgruppe betreut.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben