Freizeit

Jugend darf eine Sportfläche am Auesee in Wesel planen

Dieter Jantz, Rolf-Dieter Nitsch, Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Martin Tönnes, Hubertus Brauer und Rainer Benien (von  links) stellten gestern am Auesee den Jugendwettbewerb „Euer Ding“ im Rahmen der Ruhr Games 2019 vor.

Dieter Jantz, Rolf-Dieter Nitsch, Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Martin Tönnes, Hubertus Brauer und Rainer Benien (von links) stellten gestern am Auesee den Jugendwettbewerb „Euer Ding“ im Rahmen der Ruhr Games 2019 vor.

Foto: Erwin Pottgiesser

Wesel.   Im Rahmen der Ruhr Games laden Ingenieurkammer, RVR und die Stadt Wesel junge Menschen ein, sportliche Ideen für eine Wiese zu entwickeln.

Noch sind die 1200 Quadratmeter am Rande des Auesees eine Wiese, doch im kommenden Sommer sollen möglichst mehrere konkrete Vorschläge auf dem Tisch liegen, wie dieser Bereich von Jugendlichen für Jugendliche zu einer attraktiven Trendsport-Fläche umgewandelt werden könnte. Skaten, BMX-Parkour oder Bouldern - wann Sport Spaß macht, wissen Jugendliche genau.

Donnerstag stellten die Initiatoren den Jugendwettbewerb „Euer Ding“ vor, der im Rahmen der Ruhr Games 2019 läuft. Dieses größte Sport-Festival für Jugendliche Europas geht vom 20. bis 23. Juni 2019 in Duisburg über die Bühne.

Wie Dieter Jantz, Leichtathletik-Abteilungsleiter des Weseler TV, sagte, hätte er zwar noch lieber Leichtathletik-Wettkämpfe im Rahmen der Ruhr Games im Auestadion erlebt, doch der Wettbewerb sei ebenfalls „eine ganz tolle Sache“.

Die Weseler Jugendlichen, denen er bisher davon erzählt habe, seien bereits jetzt „Feuer und Flamme“ dabei mitzumachen. Offizieller Startschuss ist am 1. Oktober – bis Ende Februar dürfen Jugendliche dann in Gruppen (oder als Klasse) bei „Euer Ding“ mitmachen.

Verbesserung des Freizeitangebots am Auesee

„Durch dieses Projekt entstehen Vorschläge zur weiteren Verbesserung des Freizeitangebots am Auesee. Aufgabe ist, ein Freizeit- und Bewegungsareal zu entwickeln – nach den Wünschen und Vorstellungen der Jugendlichen“, erklärt Bürgermeisterin Ulrike Westkamp.

Sie ergänzt: „Wir können uns sehr gut vorstellen, dass sich auch der Stadtrat von guten Ideen begeistern lässt, der letztlich über die Umsetzung entscheidet.“ Da die Fläche im Landschaftsschutzgebiet liegt, komme auch dem Naturschutz-Aspekt eine große Rolle zu.

„Wir bieten den Wettbewerb ‚Euer Ding‘ an, um die nächste Generation für unser Berufsfeld zu begeistern. Der Standort ist ideal, um so etwas zu planen“, erklärt Dr. Hubertus Brauer, Vizepräsident der Ingenieurkammer-Bau NRW. „Die Teilnehmer werden in diesem Projekt von Ingenieuren begleitet, die ihnen das planerische Einmaleins vermitteln, Tipps geben und Fragen beantworten. Damit geben wir den Jugendlichen die Möglichkeit, ingenieurtechnisches Denken kennenzulernen und zudem vielleicht auch eine erste berufliche Orientierung.“

Nicht nur Geschicklichkeit und Muskelkraft

Der Regionalverband Ruhr (RVR) räumt der finalen Entscheidung am 21. Juni 2019 einen zentralen Platz bei den Ruhr Games im Landschaftspark Duisburg-Nord ein. „Wir sind gespannt auf die Ideen der Jugendlichen. Diese werden im Rahmen der Ruhr Games also nicht nur Geschicklichkeit und Muskelkraft, sondern auch Köpfchen beweisen“, so Martin Tönnes vom RVR.

Infos zum Wettbewerb gibt es online unter www.ikbaunrw.de. Ansprechpartner ist Stefan Kotschmar (Tel: 0211-13067-132 oder per E-Mail: kotschmar@ikbaunrw.de).

Mehr über die Ruhr Games ist unter www.ruhrgames.de zu finden.

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