Fehlendes Bauland

Hamminkeln-Ringenberg wehrt sich gegen Förderschule

Um die weitere Nutzung der ehemaligen Grundschule in Ringenberg gibt es seit Jahren Diskussionen.

Um die weitere Nutzung der ehemaligen Grundschule in Ringenberg gibt es seit Jahren Diskussionen.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Hamminkeln.  Im Rat am Donnerstag wird über einen Mietvertrag zwischen Stadt und Neukirchener Erziehungsverein entschieden. Die Ringenberger wollen Bauland.

Wenn der Stadtrat am Donnerstag zusammenkommt, steht auch eine Entscheidung über den Mietvertrag an, den die Stadt mit dem Neukirchener Erziehungsverein zur Errichtung einer Förderschule in der ehemaligen Grundschule Ringenberg schließen möchte.

Das bringt - wie bereits in der Vergangenheit - die Ringenberger Dorfgemeinschaft auf. Sie plädiert seit Jahren dafür, an dieser Stelle Wohnbebauung zu errichten, weil es im Dorf an Bauland fehlt, aber junge Familien gerne in Ringenberg bleiben würden. Die Stadt argumentiert, dass sich kein Investor an dieser Stelle finden lässt.

Ringenberger schreiben an Ratsmitglieder

Das wollen die Ringenberger nicht glauben. Deshalb erhielt jetzt jedes Mitglied des Rates Post. „Für die Einwohner Ringenbergs besteht auf dem Gelände der Schule die letzte Möglichkeit, in angemessener Zahl Einfamilienhäuser für junge Ringenberger Familien zu errichten. Aus der Umfrage zum Wohnbedarf in Ringenberg wissen wir, dass mindestens zehn bis 15 Ringenberger in den nächsten Jahren im Ort bauen möchten“, schreibt die Dorfgemeinschaft: „Dabei wäre uns wichtig, dass das Gelände nicht an einen Investor vergeben wird, sondern ein Einzelverkauf der Grundstücke zu einem angemessenen Preis, bevorzugt an Ringenberger, erfolgt. Zudem sollte die Turnhalle langfristig erhalten bleiben.“

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