Verkehr

Problemkreuzung in Wesel soll etwas entschärft werden

Im Januar 2018 demonstrierten Anlieger, Schüler, Eltern und Lehrer an der Kreuzung Emmericher Straße/Ackerstraße für mehr Sicherheit. Jetzt soll sich dort zumindest etwas ändern.

Im Januar 2018 demonstrierten Anlieger, Schüler, Eltern und Lehrer an der Kreuzung Emmericher Straße/Ackerstraße für mehr Sicherheit. Jetzt soll sich dort zumindest etwas ändern.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Wesel.  Der Verkehrsausschuss gab grünes Licht für eine Zwischenlösung an einer Problemkreuzung in Wesel. Weitere Themen in der Diskussion.

Die Problemkreuzung Emmericher Straße/Ackerstraße zwischen der Eislaufhalle und dem Waldhotel Tannenhäuschen soll nun zumindest ein bisschen entschärft werden. Der Ausschuss für Bürgerdienste, Sicherheit und Verkehr stimmte dem Antrag der SPD-Fraktion zu, dass in den Ausfahrten der Ackerstraße zur Emmericher Straße Kontaktschleifen verlegt werden, die mit der Fußgängerampel verbunden sind.

Fahrzeuge, die länger als 20 Sekunden auf der Kontaktschleife stehen, können dann die ausgelöste Rotphase auf der Emmericher Straße nutzen, um voran zu kommen. Das hat der Landesbetrieb Straßen NRW bereits positiv beschieden.

Allen Beteiligten ist dabei klar, dass es sich hier lediglich um eine Zwischenlösung handeln kann. Denn ideal wäre eine so genannte Vollampel oder auch ein Kreisverkehr. „Straßen NRW sieht dafür allerdings keine Notwendigkeit“, sagte Ausschussvorsitzender Wolfgang Spychalski (SPD). Nach der Abstimmung gab es den Beifall einer Besucherin im Ratssaal

Ansonsten gab es eine Reihe kleinerer Entscheidungen: So sollen Radfahrer, wenn sie von der Bismarckstraße aus die Schillstraße an der Ampel überqueren, künftig mehr Zeit dafür bekommen. Momentan sei es so, dass die Grünphase für Radler so früh beginne, dass bis zu zwei Fahrzeuge noch die Schillstraße passieren und zur Gefahr werden.

Aufpflasterungen kommen weg

Auf dem Flürener Weg sollen zwischen der Bislicher Straße und der Reeser Landstraße die Aufpflasterungen so umgebaut werden, dass der Radverkehr rechts daneben vorbeifahren kann. Allein die Kosten in Höhe von 25.000 Euro mochten den meisten Ausschussmitgliedern nicht einleuchten. Hier soll die Verwaltung noch einmal prüfen, ob es nicht eine günstigere Lösung gibt.

Dort, wo auf dem Kaiserring, Höhe Franz-Etzel-Platz, zwei Fahrspuren zu einer werden, soll künftig durch deutlichere Markierungen darauf hingewiesen werden. Immer wieder komme es zu Hupereien und zu gefährlichen Ausweichmanövern auf den Radweg, heißt es in dem entsprechenden SPD-Antrag.

Investor kündigt Vertrag mit der Stadt

Die Stadt Wesel, die bislang die Parkplätze rund um das Esplanade-Center bewirtschaftet hat, wird dies künftig nicht mehr tun. Laut dem zuständigen Beigeordneten Klaus Schütz habe der Investor den entsprechenden Vertrag zum 31. Dezember gekündigt. Betroffen sei vor allem die Mauerbrandstraße an der Rückseite des zum großen Teil leer stehenden Centers, in das ein Edeka-Markt einziehen soll. Wie es mit den Parkplätzen dort weitergeht, sei der Stadt nicht bekannt.

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