Krähenplage

CDU-Landtagsabgeordnete will Lösung für Dingdener Friedhof

Die Krähen nisten in den hohen Bäumen auf dem Dingdener Friedhof und verschmutzen Gräber und Besucher.

Die Krähen nisten in den hohen Bäumen auf dem Dingdener Friedhof und verschmutzen Gräber und Besucher.

Foto: Markus Weissenfels

Hamminkeln.   Die Hamminkelner beklagen sich schon lange über die Krähenplage auf dem Friedhof. Aber der Naturschutz lässt bisher keine Lösung zu.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik hat sich mit einem Schreiben zur Krähenproblematik am Dingdener Friedhof nun direkt an Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser gewandt. Charlotte Quik: „Eine Lösung muss her. Der Lärm der Tiere und die großen Mengen an Vogelkot führen zu Umweltbelastungen und sind ein Ärgernis für die betroffenen Anwohner in der Siedlung und die Friedhofsbesucher, welches die Grenze des Zumutbaren überschritten hat. Davon habe ich mich selbst vor Ort überzeugt“, betont Charlotte Quik.

„Der Schutzstatus der Saatkrähen ist unantastbar und steht auch gar nicht zur Debatte, allerdings sehe ich die Möglichkeit, anhand der Handlungsempfehlungen des Landes Niedersachsen bei Problemen mit Saatkrähen nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.“

In dieser Handlungsempfehlung werden Friedhöfe ausdrücklich als Orte angesehen, unter denen „ein Handlungsbedarf unter bestimmten Voraussetzungen gegeben ist“. Vergrämungsaktionen werden als Maßnahmen nach sorgfältiger Abwägung befürwortet.

„Ich habe Frau Ministerin Heinen-Esser gebeten, in Absprache mit dem Kreis Wesel und der Stadt Hamminkeln Maßnahmen zur Vergrämung zu erörtern und vor Ort Hilfestellung zu leiten. Wenn es auch ein mühsamer und langwieriger Prozess ist, bin ich zuversichtlich, Maßnahmen für die Lösung der Krähenproblematik auf dem Dingdener Friedhof finden zu können.“

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