Kindergarten

Am 1. August geht die neue Kita in Schermbeck an den Start

Noch gibt’s viel zu tun in der zukünftigen Kita: (v.l.) Bürgermeister Mike Rexforth, Erzieher Sebastian Püthe, Erzieherin Ann-Christin Rexforth und Guido Busch von der Caritas.

Noch gibt’s viel zu tun in der zukünftigen Kita: (v.l.) Bürgermeister Mike Rexforth, Erzieher Sebastian Püthe, Erzieherin Ann-Christin Rexforth und Guido Busch von der Caritas.

Foto: Markus Joosten / FFS

Schermbeck.  Im Alten Rathaus wird derzeit eine Tagesstätte eingerichtet, um den Bedarf an Kinderbetreuung zu decken. Für die Eltern ist das schwierig.

Guido Busch, Fachbereichsleiter der Caritas, hatte im April beim Informationsabend der Vorlaufgruppe der noch im Umbau befindlichen Kindertagesstätte versprochen: „Wir bauen ein wunderschönes und liebevolles Nest für Ihre Kinder“. Innen wie außen.

Zu sehen ist davon derzeit noch nicht viel. Nur Schmutz, Staub und abgebrochene Mauerreste. Aber: „Die Bauarbeiten sind im Plan, wenn es so weiter geht werden wir Mitte Juli fertig sein“, freut sich Busch. Auch Bürgermeister Mike Rexforth zeigt sich erfreut über den zügigen Ablauf und das reibungslose Zusammenspiel von Architekt, Kreisjugendamt und Denkmalschutzbehörde, das termingerechte Arbeiten ermöglicht.

Leitung der Einrichtung wird noch gesucht

Ann-Christin Rexforth, die seit 15 Jahren Mitarbeiterin der Caritas ist und sich im Erziehungsurlaub befindet, wird eine der Erzieherinnen sein, die vom 1. August an die Kinder mit 20 Stunden in der Woche betreut. Sebastian Püthe wechselt zu diesem Termin aus der St. Nikolaus Einrichtung in Wesel nach Schermbeck und erfüllt sich damit den Wunsch, in einer Schermbecker Einrichtung zu arbeiten. Er hat eine Vollzeitstelle mit 39 Stunden. Gesucht wird noch eine sozialpädagogische Fachkraft, die die Leitung der Kindertagesstätte übernehmen soll.

Eltern können Räume nicht besichtigen

Informelle erste Gespräche führte Ann-Christin Rexforth bereits im April beim Infoabend mit Eltern. Sie habe damals deutlich die negative Stimmung gespürt und Verständnis dafür. Sie sagte: „Für Eltern ist das ein Problem, ihr Kind in einer Einrichtung anzumelden, bei der sie sich weder die Räumlichkeiten anschauen noch die Fachkräfte kennenlernen können.“

Deshalb habe sie mit Sebastian Püthe auch bereits begonnen, mit den Eltern der 15 angemeldeten Kinder Einzelgespräche zu führen. Das Ziel: „Wir treffen uns mit den Eltern und Kindern Mitte Juli zu einem Grillnachmittag, bei dem sich Eltern und Kinder kennenlernen sollen, da soll niemand das Gefühl haben noch schnell die eine oder andere Frage mit dem Team klären zu müssen.“ Die Eingewöhnungsphase mit Aufnahme des Betriebes am 1. August soll wie in anderen Einrichtungen gestaffelt erfolgen.

Betreuungszeit nach Bedarf

Angeboten werden in der Einrichtung für Kinder ab dem dritten Lebensjahr, Betreuungszeiten von 35 und 45 Stunden in der Woche. Die Öffnungszeiten werden wahrscheinlich zwischen 7.30 Uhr und 16.30 Uhr liegen. „Das wird aber nach dem Bedarf der Eltern geregelt“, so Guido Busch. Bürgermeister Rexforth betonte, dass zeitnah ein Neubau, in dem mehrere Gruppen ihr Zuhause finden können, anstehe. Gebaut werden solle auf jeden Fall modular, um auf steigende oder fallende Kinderzahlen entsprechend reagieren zu können. Ein Grundstück im Baugebiet Borgskamp wäre vorhanden, hierüber müsse die Politik entscheiden. Rexforth nannte einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren bis zur Fertigstellung. Aber bei steigenden Anmeldezahlen bietet das jetzige Gebäude noch Erweiterungsmöglichkeiten für eine Gruppe.

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