„LiesWAT!“ wird fünf Jahre

Zum Jubiläum vereinen sich Poesie und Straßenmusik

Gabriele Franke wird  aus ihrem Buch „Tango im Wind“ lesen und Alfried Riebel stellt „Straßen und Musik“ in den Vordergrund seiner Lesung. Foto:Ingo Otto

Gabriele Franke wird aus ihrem Buch „Tango im Wind“ lesen und Alfried Riebel stellt „Straßen und Musik“ in den Vordergrund seiner Lesung. Foto:Ingo Otto

Wattenscheid.  Bücherei-Förderverein „LiesWAT!“ feiert fünfjähriges Bestehen. Gabriele Franke und Alfred Riebel lesen, „2ndStreet“ spielt auf. Eintritt frei.

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Lyrik und Musik führen seit jeher eine harmonische Beziehung. Die eine komplettiert die andere, gemeinsam schaffen sie etwas Größeres. So denken offenbar auch Leitung und ehrenamtliche Unterstützer der Bücherei Wattenscheid: Zum fünfjährigen Bestehen des Fördervereins „LiesWAT!“ gesellen sich gelesene Worte zu gespielten Klänge.

Gabriele Franke und Alfred Riebel tragen „zum Geburtstag“ ihre lyrischen Werke vor, die Band „2ndStreet“ komplettiert den Titel „Poesie trifft Straßenmusik“ der Veranstaltung am 15. Februar.

Den Ausschlag zur Jubiläumsfeier gab laut Astrid Kern (LiesWAT) der Büchereileiter Dirk Plewka: „Aus seiner Anregung ist gemeinsam die Idee gewachsen, die Kombination aus Lyrik und Straßenmusik zu präsentieren. Auch für uns ist das eine spezielle Veranstaltung, die hoffentlich spannend und abwechslungsreich für die Besucher wird,“ freut sich Kern, die seit Gründung von LiesWAT Vorstandsvorsitzende ist.

Werke über Musik, Töne und Wege

Dafür soll zum einen Gabriele Franke sorgen. Die bekannte Wattenscheider Lyrikerin fand 2010 zur Poesie: „Ich wusste bis dahin nicht, dass ich es kann“, erklärt die 60-Jährige ihren relativ späten Einstieg in die literarisch-lyrische Welt. Als „weit gefächert“ beschreibt sie ihr Themenspektrum. Am 15. Februar möchte sie vor allem Werke aus ihrem neuen Buch „Tango im Wind“ vortragen und sich auf Gedichte über „Töne, Sprache und Musik“ fokussieren. Als Lyrikerin bereits ausgezeichnet, wartet zudem ein Roman auf Frankes Schreibtisch, den sie „weiter überarbeiten und irgendwann einmal veröffentlichen“ möchte.

Kreatives Wirken

Die zweite Hälfte der schreibenden Zunft ist Alfred Riebel (70). Der Kunstschaffende, ehemaliger Wattenscheider und heutige Lindener, wird sich inhaltlich Straßen und ebenfalls der Musik widmen: „Es sind unter anderem Texte über Wege, die ich gegangen bin. Ich beschreibe dokumentarisch alles, was ich gesehen und gefühlt habe.“ Seit zehn Jahren widmet sich Riebel seinem kreativen Wirken, das „nicht mehr nur noch Hobby“ sei: „Ich verfasse Gedichte und Alltagslyrik, beschäftige mich aber auch mit Fotografie und Holzarbeiten. Die Konzeption eigener Ausstellung nimmt mittlerweile viel Zeit in Anspruch.“

Straßenmusik

Zum LiesWAT-Geburtstag ist ein lesendes Wechselspiel zwischen Franke und Riebel, die erstmals gemeinsam vortragen werden, geplant. Dass sich zur Poesie auch Straßenmusik gesellen wird, geht auf die Band „2ndStreet“ zurück. Hinter dem Namen verbergen sich Tristan Wulff (16, Gitarre und Gesang) und Tobias Torba (22, Percussion), die seit knapp anderthalb Jahren zusammenspielen: „Wir machen Straßenmusik in Bochum und den umliegenden Städten, covern Songs von den 60ern bis zur heutigen Chartmusik,“ beschreibt Tobias Torba die musikalische Ausrichtung von „2ndStreet“.

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