Halloween

Zombie-Party im Garten ist für den guten Zweck gedacht

Leon Karlowski, Markus Gläsner, Sammy Schäffermann und Willi Lemm (von links) suchen die Utensilien für die Grusel-Party heraus. Foto:Dietmar Wäsche

Leon Karlowski, Markus Gläsner, Sammy Schäffermann und Willi Lemm (von links) suchen die Utensilien für die Grusel-Party heraus. Foto:Dietmar Wäsche

  Im Garten von Willi Lemm und Markus Gläsner an der Karlstraße toben an Halloween gruselige Gestalten. Komplett-Erlös geht an die Förderschule.

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Schaurig-schön wird’s. Und gruselig natürlich. Ein bisschen Spuk, ein bisschen Steam-Punk, ein bisschen Zombie: Das ist der Mix, den sich Willi Lemm und Markus Gläsner für ihre „Halloween“-Party am 31. Oktober vorstellen.

Die beiden Männer wohnen an der Karlstraße 24 in der schönen, alten Kolonie in Günnigfeld. Seit fünf Jahren nun stemmen sie die Grusel-Party, laden alle, die Lust haben, in ihren Garten ein und spenden den Erlös aus Soft-Getränken und Würstchen-Verkauf der Janusz-Korczak-Schule, der Bochumer Förderschule, Schwerpunkt geistige Entwicklung, für Kinder mit Behinderungen. Im vergangenen Jahr konnten die Grusel-Veranstalter über 650 Euro übergeben.

Janusz-Korczak-Schule

Der Kontakt zur Förderschule ist durch einen Arbeitskollegen von Willi Lemm entstanden. Sein Kind wird dort unterrichtet. Vor ein paar Jahren brach ein Weihnachtsbasar zu Gunsten der Janusz-Korczak-Schule weg. „Da haben wir beschlossen, dass wir unsere Halloween-Party für ein Sponsoring nutzen könnten,“ so Lemm und Gläsner.

Also bleibt die Baustelle liegen

„Eigentlich wollten wir die Party in diesem Jahr ausfallen lassen,“ erzählt Willi Lemm. „Wir bauen gerade im Haus um, bekommen ein neues Dach, eine neue Heizung. Aber die Nachbarn haben uns umgestimmt. Ihr müsst unbedingt wieder feiern, haben sie uns motiviert.“ Also bleibt die Baustelle liegen. Nun, im Laufe der Zeit hat sich das Event weit über die Siedlung hinaus herumgesprochen. In 2016 kamen knapp 700 Gäste, vor allem Kinder, zur Halloween-Party an die Karlstraße.

Kreuze und Spinnen

Seit gestern sind Lemm und Gläsner samt Nachbarn dabei, den Garten aufzurüsten. Schwarze Kreuze, blutverschmierte (natürlich rote Farbe) Oberkörper, Arme und Beine von Schaufensterpuppen, Hexen, Spinnen und sonstige Grusel-Deko wird aus dem Dachboden des kleines Gartenhäuschens hervorgekramt, entstaubt und drapiert.

Popcorn-Maschine und Beamer

„In diesem Jahr könne wir auch ein paar neue Gags präsentieren,“ so Markus Gläsner. „Wir haben eine Popcorn-Maschine. Und über den Beamer projizieren wir Gruselfiguren auf das Gartenhausdach.“ Falls es regnet – „es regnet nicht“, so Willi Lemm – finden die Gäste im großen Zelt Unterschlupf, das auf der Privatstraße aufgebaut wird. Im kleineren Zelt, das im Garten stehen soll, werden die Speisen angeboten – und zu Gunsten der Förderschule verkauft.

Es gibt Rindswürste

„Es gibt erstmals auch Rindswürstchen“, so Markus Gläsner. „da mittlerweile auch viele moslemische Besucher mit ihren Kinder zur Party kommen, möchten wir auch ihnen etwas anbieten können.“ Ansonsten sind Bratwürstchen und Nackensteaks mit Brötchen zu familienfreundlichen Preisen zu haben.

Speise-Spende

Willi Lemm und Markus Gläsner kaufen das Grillgut ein und spenden es. Auch die Apotheke an der Günnigfelder Straße beteiligt sich mit einer Speise-Spende.

Die Party startet am morgigen Dienstag um 18 Uhr, „damit vor allem die Kinder mitmachen können,“ so die Veranstalter. Geboten werden Speis’ und Trank, allerdings kein Alkohol.

„Das könnte dann zu sehr ausarten,“ meinen Gläsner und Lemm. Gegen 22 Uhr ist der Spuk dann vorbei. Der Eintritt ist frei und alle Halloween-Fans sind willkommen.

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