Sport vor Ort

Wattenscheider Badminton Club will in der Kreisliga punkten

Es geht um viel bei der Vorbereitung des Wattenscheider Badminton Clubs, hier beim Ferientraining in der Halle an der Martin-Lang-Straße.

Es geht um viel bei der Vorbereitung des Wattenscheider Badminton Clubs, hier beim Ferientraining in der Halle an der Martin-Lang-Straße.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum-Wattenscheid.  Den Aufstieg machte das Wattenscheider Seniorenteam am Grünen Tisch perfekt. In der ersten Spielzeit geht es aber zunächst um den Klassenerhalt.

Der Boden glänzt frisch generalüberholt in der Turnhalle an der Martin-Lang-Straße, eher provisorisch aufgeklebte Markierungen für das Spielfeld zeigen aber: Badminton wird hier nicht ständig gespielt. Die Wattenscheider Sportler vom WBC 1974 sind natürlich trotzdem froh über alle Trainingsmöglichkeiten in der Ferienzeit, denn in diesem Jahr steht eine Neuerung an. Eine Seniorenmannschaft startet in der Kreisklasse, die zweite neu in der Bezirksklasse.

Weil der Badminton-Landesverband Interesse daran hat, vor allem die oberen Ligen mit ihren maximal acht Mannschaften aufzufüllen, konnten die Wattenscheider als Dritte der Kreisklasse einen Antrag für die Saison 2019/20 stellen und den Sprung aus der reinen Hobbyliga angehen. Als drittes Team geht eine U 19-Mannschaft ans Netz.

Froh über Hallenzeiten in den Ferien

Das Ferientraining in Günnigfeld ist offen für alle Interessierten, während der regulären Öffnungszeiten im Schulbetrieb trainieren die Aktiven getrennt nach Jugendlichen, Senioren und Ligaspielern. Hier an der Martin-Lang-Straße ist das montags für die Jugendlichen und die Hobbygruppe, donnerstags mit Training und freiem Spiel in der Gruppe 14 bis 18 Jahre sowie Mannschaftstraining, in der Sporthalle am Bußmannsweg trainiert dienstags zunächst die Jugend, dann die gemischte Gruppe ab 16 Jahren.

Pause auch für die Grundreinigung

„Weniger Betrieb ist schlicht auch, weil viele unserer Jugendlichen in den Ferien weggefahren sind“, erklärt die Vorsitzende Svenja Weirich. Die Zeit nutzt dann das Sportamt auch, um der Halle in einer zweiwöchigen Trainingspause eine Grundreinigung zu verpassen.

Einstimmig für den Start in der Bezirksklasse

Die Entscheidung, in der Bezirksklasse anzutreten, fiel einstimmig. „Jetzt sind wir auch alle ziemlich gespannt, was da abgeht“, fasst Weirich zusammen.

„Der Unterschied soll schon ziemlich groß sein, das ist dann nicht mehr nur Hobby-Liga.“ Das heißt für das Team, dass zwei Mal Training in der Woche wohl nicht mehr ausreichen wird. „Bis jetzt hatte der Wettkampf noch einen anderen Stellenwert. Der Job, die Uni oder die Schule sind da einfach vorgegangen. Und in der Klausurphase war es schon manchmal so, dass wir nicht antreten konnten, weil die Mannschaft nicht komplett war“, erzählt die Vorsitzende aus der Erfahrung.

Erstes Ziel ist der Klassenerhalt

Der Klassenerhalt aber ist für alle realistisch, schließlich verlassen sie sich auf dem Teamgeist. „Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir sang- und klanglos untergehen werden. Allerdings werden wir wohl auch nicht oben mitmischen“, meint der 2. Vorsitzende Stefan Goralczyk. Dabei plant der Wattenscheider Club dann auch schon das nächste Ziel an, die nächste Mannschaft aus der Kreisklasse in die Kreisliga hochzuholen.

Jugendliche mit nach oben ziehen

Verstärkung ist in Wattenscheid eingetroffen, als sich die Badminton-Abteilung der MTG Horst-Essen aufgelöst hat. „Leute mit Erfahrung aus der Kreisliga und Bezirksklasse“, schätzt Goralczyk die Situation ein. Gerade bei den Damen wird es im Badminton schon einmal schwierig, mindestens zwei müssen gemeldet sein, um überhaupt antreten zu können.

Deshalb ist Svenja Lund auch für den Seniorenbereich eine feste Größe, obwohl sie noch U 19 spielen könnte. „Und dann müssen wir noch darauf achten, mindestens eine Mannschaft bei der Jugend im Ligabetrieb dabei zu haben“, beschreibt Svenja Weirich.

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