Wohnungsbau

VBW will bald am Beisenkamp Mietwohnungen errichten

Das Gelände Parkstraße 104 und Steinhausstraße.

Das Gelände Parkstraße 104 und Steinhausstraße.

Foto: Gero Helm

Wattenscheid.  Wohnungen an Park- und Steinhausstraße werden nach und nach leergezogen. Mieter können in neue Gebäude umsiedeln. Mehrfamilienhäuser in Planung

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Mit dem Neubau des Altenwohn- und Pflegeheims am Beisenkamp wird eine neue Wohnbebauung auf den Nachbargrundstücken Beisenkamp und Parkstraße einhergehen. „Das Altenwohnheim wird nicht die gesamte Grundstücksfläche von gut 7000 Quadratmetern in Anspruch nehmen, sondern etwa 4000 qm benötigen,“ teilte Frank Drolshagen, Geschäftsführer der SBO (Senioreneinrichtungen der Stadt Bochum gemeinnützige GmbH) mit.

Die 3000 Quadratmeter große Restfläche habe die VBW (Bauen und Wohnen GmbH) gekauft. Dort soll Wohnbebauung entstehen.

Wichtiges Grundstück

Dazu Norbert Riffel, Vorstand der Genossenschaft VBW: „Für uns ist das Grundstück von elementarer Bedeutung, weil wir hier öffentlich geförderte Wohnungen anbieten wollen.“ Die VBW-Wohnungen an der Park- und Steinhausstraße, hinter dem ehemaligen „Haus am Beisenkamp“, seien, so Riffel, überhaupt nicht mehr zeitgemäß und auch nicht barrierearm oder -frei.

Umfeld behalten

Dort gibt es 110 kleine Wohnungen, 30 stehen schon leer. Die Bewohner sollen, so stellt es sich die VBW vor, „ihr Umfeld nicht verlassen müssen. Sie können in die neuen Wohnungen einziehen.“

Im Klartext: Die jetzigen Mieter tauschen ihre alten Wohnungen gegen neue ein, und das zu „entsprechenden Fördermieten“, so Vorstand Riffel.

Die VBW will mit den Neubauten „so früh es geht“ beginnen. Der Baustart hänge aber von der Planung der SBO ab. Und die Senioreneinrichtungen sind bekanntlich auf der Suche nach einem Investor, der das Altenwohn- und Pflegeheim bauen will.

Für jedes Alter

Die VBW will 45 Wohnungen in einer durchschnittlichen Größe von 50 Quadratmetern errichten. Diese Häuser entstehen auf dem Grundstück Beisenkamp. Die jetzige Siedlung Park- und Steinhausstraße mit ihren 30 Häusern, die je zwischen vier und sieben Wohnungen Platz bieten, werde, so Riffel, „komplett abgerissen, wenn die Wohnungen allesamt freigezogen sind.“ An dieser Stelle sollen später Mehrfamilienhäuser „für Bürger aller Altersgruppen“ entstehen. Gedacht ist an Eigentumswohnungen sowie an frei finanzierte und auch öffentlich-geförderte Wohneinheiten. Wie die Planung und auch der Baustil der Häuser aber letztendlich aussehe, so der Vorstand, entscheide sich erst, wenn die SBO einen Investor für das Pflegeheimgefunden und bekannt gegeben habe.

Wohnungen und Pflegeheim sollen eine Art Quartiers-Treffpunkt werden, wo sich die Bürger begegnen können und auch Betreuungsangebote stattfinden und in Anspruch genommen werden können.

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