Mit 75 verstorben

Trauer um Wolfgang Schick

Wolfgang Schick engagierte sich in der Kommunalpolitik und im Karneval. 2013 holt er die Kultband „Bläck Fööss“ auf die Freilichtbühne.

Foto: Franz Luthe

Wolfgang Schick engagierte sich in der Kommunalpolitik und im Karneval. 2013 holt er die Kultband „Bläck Fööss“ auf die Freilichtbühne. Foto: Franz Luthe

Wattenscheid.   Die SPD trauert um Wolfgang Schick, der am Morgen des 5. Oktober im Alter von 75 Jahren verstorben ist.

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Das langjährige Mitglied der Sozialdemokraten war aus gesundheitlichen Gründen vor einigen Monaten aus der Bezirksvertretung Wattenscheid ausgeschieden; er war dort zuletzt Fraktionsvorsitzender.

Wolfgang Schick war seit 1979 Mitglied der Bezirksvertretung und hat sich über Jahrzehnte in der Lokalpolitik engagiert. Er galt als „Aktivposten“ der Wattenscheider SPD und „Motor der Kommunalpolitik“. Über ein Jahrzehnt war er Vorsitzender des Ortsvereins Vogelspoth und langjähriges Mitglied des Stadtbezirksvorstandes. Schon vor der Eingemeindung 1975 engagierte sich Schick als Mitglied im Stadtrat Wattenscheid.

Er war zudem eine feste Größe im Wattenscheider Karneval und engagierte sich mehr als vier Jahrzehnte in der Günnigfelder Karnevalsgesellschaft, wo er als Präsident, Vorsitzender und Sitzungspräsident der GüKaGe aktiv war. 1996/97 war er außerdem Stadtprinz. Wolfgang Schick wurde für seine Verdienste um das närrische Brauchtum mit dem Orden „Schwarzer Diamant“ ausgezeichnet – die höchste Auszeichnung im Bund Ruhr-Karneval.

„Wir sind alle tief betroffen und in unseren Gedanken bei seiner Familie. Es erschüttert uns, dass wir so kurz nach dem Tod von Rainer Schug eine weitere tragende Persönlichkeit unserer Parteiarbeit vor Ort verlieren. Durch seine Bodenständigkeit und sein stets offenes Ohr war Wolfgang Schick tief in seiner Heimatstadt verwurzelt und ein wichtiger Ansprechpartner für die Bürger“, erklärt Serdar Yüksel, Vorsitzender der SPD Wattenscheid.

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