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Tennisclub Rot-Weiß Wattenscheid gut gerüstet für Zukunft

Gerd Thoben, Kurt Morzfeld, Manfred Molszich und Hans Peter Herzog (v.r.) beim Ortstermin des TC Rot-Weiß Wattenscheid.

Gerd Thoben, Kurt Morzfeld, Manfred Molszich und Hans Peter Herzog (v.r.) beim Ortstermin des TC Rot-Weiß Wattenscheid.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Der Tennisclub Rot-Weiß Wattenscheid kann beruhigt die Weichen für die Zukunft stellen. Finanziell und bei der Mitgliederzahl sieht es gut aus.

Wattenscheid. Der einzige Wattenscheider Tennisverein, in der Innenstadt gelegen, hat die finanziellen Möglichkeiten erhalten, wichtige Infrastrukturmaßnahmen vorzunehmen. Dafür stehen 84.707 Euro aus dem NRW-Sportstättenförderprogramm bereit, hinzu kommen zehn Prozent Eigenmittel.

Der Aufschwung des Clubs hat sich auch in den stark gestiegenen Mitgliederzahlen niedergeschlagen, aktuell sind es 155, darunter 45 im Nachwuchsbereich. „Wir sind sehr zufrieden über diese insgesamt positive Entwicklung“, betonen Vorsitzender Gerd Thoben und sein Stellvertreter Kurt Morzfeld.

Verein ist zufrieden

Stadtsportbund Bochum und Lokalpolitik hätten den Verein sehr dabei unterstützt, Landesfördermittel zu beantragen und zu erhalten, dafür galt es bestimmte Vorgaben einzuhalten. Die erste Maßnahme, die Gasleitung betreffend, ist bereits angelaufen. Weitere Sanierungspunkte betreffen u.a. Zugang und Wege, Fahrradständer, energetische Maßnahmen am Dach und bei der Traglufthalle, die ab Oktober aufgebaut wird, sowie den Austausch der Rotasche auf dem Parkplatz.

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Davon abgesehen, sei auch eine Lösung gefunden worden durch die kommende Wohnbebauung nebenan im ehemaligen Fußballstadion Beckmannhof. Schallschutzwände sollen dafür sorgen, dass es keine Nutzungskonflikte zwischen den Bereichen Sport/Wohnen gibt; das sei Bestandteil des Konzeptes für den Investor. Der Tennisclub hat mit dem Grundstückseigentümer Beckmann-Immobilien einen Pachtvertrag über zehn Jahre für das Tennisgelände vereinbart. „Wenn man davon ausgeht, dass hier im Umfeld 250 bis 300 neue Wohneinheiten entstehen könnten, kann davon auch der Verein profitieren“, erklärt Gerd Thoben mit Blick auf künftigen Mitgliederzuwachs in allen Altersklassen. Möglicher Baustart für das Neubaugebiet ist 2024/25.

Nachwuchsarbeit ist wichtig

Die Nachwuchsrekrutierung hat der Wattenscheider Tennisclub auch durch Kooperationen mit drei Grundschulen angekurbelt. „Wir sind auf einem wirklich guten Weg, den Verein gut gerüstet für die Zukunft aufzustellen.“ Und die Sanierungsmaßnahmen in die Infrastruktur würden sicherlich dazu beitragen, diesen positiven Trend nachhaltig zu unterstützen, so Thoben und Morzfeld.

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