Ansiedlung

Stadt informiert über Baumarkt-Ansiedlung in Wattenscheid

An der Berliner Straße soll der Toom-Baumarkt entstehen.

An der Berliner Straße soll der Toom-Baumarkt entstehen.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Wattenscheid-West.  Der Baumarkt Toom will bereits im Jahr 2020 aufs ehemalige Aquella-Gelände ziehen. Am 3. September findet eine Infoveranstaltung für Bürger statt.

Der neue Baumarkt soll auf insgesamt 6600 Quadratmetern an der Berliner Straße ein Sortiment rund ums Modernisieren, Renovieren und Gestalten anbieten, erklärt Markt-Sprecherin Daria Ezazi. Auch ein Gartencenter mit einer Gesamtfläche von 3400 Quadratmetern für Pflanzen, Gartenzubehör und -möbel sei geplant.

Stadt und die Bochumer Wirtschaftsförderung laden am 3. September um 17 Uhr alle Bürger zur Infoveranstaltung im Wattenscheider Rathaus ein, um die Pläne vorzustellen. Auch die Investoren und die beauftragten Fachgutachter nehmen teil.

Das Thema Baumarkt-Ansiedlung auf diesem Gelände ist seit Jahren in der Diskussion. Sorgen bereitet den Anwohnern vor allem die geplante Zufahrtsregelung für die Lkw-Anlieferung über die Steeler Straße, sie befürchten Lärmprobleme. Der Bebauungsplan 917 befindet sich seit 2012 in Aufstellung. Im Juni wurden die aktuellen Pläne in der Bezirksvertretung vorgestellt. Geplant ist, den Kundenverkehr über die Berliner Straße zu lenken; die Zu- und Abfahrt der Anlieferung durch Lkw soll aber über die vorhandene Zufahrt der Bestandshalle an der Steeler Straße erfolgen.

Kundenzufahrt über Berliner Straße

Für den Baumarkt sollen an der Berliner Straße neue Ampeln eingerichtet werden – auf Kosten des Investors. Dann würde es auf dieser für Wattenscheid wichtigen Nord-Süd-Achse drei Ampelanlagen über knapp 500 Metern Länge geben, wo zu Stoßzeiten schon jetzt viel Verkehr herrscht. Vorgesehen sind rund 370 Stellplätze für Kundenfahrzeuge und 60 Fahrradstellplätze. Zur Beurteilung der Erschließungssituation wurde bei der Stadt ein Verkehrsgutachten eingereicht, Stadtplanungsamt und Straßen NRW haben es geprüft, sie sehen keine Probleme. Es wird mit rund 2100 Kunden täglich gerechnet. Das Schallschutzgutachten ist laut Stadt durch die Umweltschutzbehörde Bochum-Dortmund-Hagen geprüft worden, es bestünden keine Bedenken.

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