Sport

Sportvereine in Bochum kritisieren die Turnhallen-Schließung

Der Budoka Höntrop kritisiert die Schließung der Turnhallen in Bochum. Er habe ein gutes Hygienekonzept.

Der Budoka Höntrop kritisiert die Schließung der Turnhallen in Bochum. Er habe ein gutes Hygienekonzept.

Foto: Budoka

Bochum-Wattenscheid.  Viele Sportvereine in Bochum und Wattenscheid kritisieren die Entscheidung der Stadt, die Sportstätten wegen Corona zu schließen.

Zahlreiche Sportvereine laufen derzeit Sturm gegen die neuerliche Schließung der Turnhallen. „Macht die städtischen Sportstätten wieder auf! Nicht blinder Aktionismus, sondern gute Hygienekonzepte zählen“, erklärt zum Beispiel Sebastian Strack vom Budoka Höntrop in Wattenscheid.

Petition unterschreiben

„Wir sind unserem tragfähigen Hygienekonzept vollumfänglich gerecht geworden. Nun hat die Stadt Bochum pauschal alle städtischen Sportstätten gesperrt. In vielen anderen Städten ist dies nicht so - auch bei höheren Coronazahlen“, betont der Vorsitzende. Der Verein wolle, „dass unsere Judokas sicher weiter Sport machen können auf unserer riesengroßen Judomatte, mit jeweils festen Trainingspartnern“.https://www.waz.de/staedte/bochum/bochum-ist-nun-auch-risikogebiet-welche-regeln-gelten-id230663790.html?abc

Die Mitglieder werden daher aufgefordert, an der Petition (http://chng.it/j5rNd6PG) teilzunehmen, diese zu unterschreiben und an alle Bekannten weiterzuleiten. Eva Strack: „Unser Motto lautet: Lieber glücklich und sicher im Verein als unkoordiniert in der Freizeit.“ Jeder könne helfen, indem er diese Petition unterschreibt. „Auch die Sportverwaltung und der Stadtsportbund Bochum kritisieren diesen pauschalen Lockdown“, sagt Strack.

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