Ausbildungsmesse

Schüler machen sich selbst fit für die Zukunft

Projektleiter und Lehrer Udo Schmidt bespricht mit (v.l.) Johannes Becker, Marie Dahms und Lea Schmidt Details zur 10. Auflage von „Fit for Future“ in der Pestalozzi Realschule in Wattenscheid.

Foto: Gero Helm

Projektleiter und Lehrer Udo Schmidt bespricht mit (v.l.) Johannes Becker, Marie Dahms und Lea Schmidt Details zur 10. Auflage von „Fit for Future“ in der Pestalozzi Realschule in Wattenscheid. Foto: Gero Helm

Wattenscheid.   Jugendliche organisieren an der Pestalozzi Realschule zum zehnten Mal die Ausbildungsmesse „Fit for Future“. 67 Unternehmen stellen sich vor.

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Kontakte knüpfen, informieren, Berufe praktisch erproben: Die Ausbildungsmesse „Fit for Future“ feiert in diesem Jahr Jubiläum. Zum zehnten Mal sind es die Realschüler selbst, die zum guten Übergang in die Arbeitswelt etwas beitragen wollen: Klassenkameraden bietet die Schul-AG die Möglichkeit, Unternehmen, Mitarbeiter und Berufe verschiedener Bereiche hautnah kennenzulernen.

67 Unternehmen stellen sich am 19. Oktober den 360 Jugendlichen der Jahrgangsstufen acht bis zehn in der Schule an der Graf-Adolf-Straße 40 vor. Ob „Dienstleistung“, „Handwerk und Technik“ oder die Sparte „Gesundheit, Pflege und Medizin“ – den künftigen Auszubildenden werden viele Einblicke geboten. Organisiert und ausgerichtet wird „Fit for Future“ Jahr für Jahr durch die gleichnamige Arbeitsgemeinschaft. Deutschlandweit könne man so die „wohl größte Messe“ bieten, die von Schülern für Schüler ausgerichtet wird, freuen sich die Verantwortlichen.

Zahlreiche Praktika vermittelt

Lehrer Udo Schmidt leitet die AG seit ihrer Gründung im Jahr 2008: „Die Messe ist seitdem gewachsen, das Prinzip bleibt aber dasselbe. Jedes Jahr übernehmen Schüler die komplette Organisation und lernen im Anschluss ihre Nachfolger an.“ Nicht selten statten ehemalige Schüler der Messe schon bald einen erneuten Besuch ab – dann auf der anderen Seite der Infostände und im Namen ihrer Arbeitgeber. Zwischen 2012 und 2016 konnten rund 200 Praktikumsplätze vermittelt werden, weitere 120 Schüler wurden zum Beispiel zu Eignungstests und Bewerbungsgesprächen eingeladen.

Schüler stellten Kontakte zu Unternehmen her

Früh setzen sich die Schüler während der Planung mit potenziellen Arbeitgebern und Ausbildern auseinander, erzählen Lea Schmidt, Marie Dahms und Johannes Becker (alle 15, Jahrgangsstufe zehn) über ihre Aufgaben innerhalb der AG. Lea nennt die Grundschritte: „Wir sammeln die Interessen der Schüler, akquirieren die Unternehmen, stellen persönlich Kontakt zu ihnen her.“ Dafür besuchen die Schüler auch andere Messen in ganz NRW, um dort ihr „Erfolgskonzept“ vorzustellen. „Die meisten Unternehmen sind erfreut, direkt von uns Schülern angesprochen zu werden“, ergänzt Marie.

Planen, werben, durchführen

Dann werden „Listen mit allen Betrieben und Berufen erstellt“, fährt Johannes fort. Der Arbeitsbereich „Marketing“ kümmert sich zudem um Plakate, Infomaterialien. Die Durchführung der Messe, aufgeteilt auf Foyer, Mensa, Turn- sowie Gymnastikhalle und Klassenräume, sowie die Bewirtung der rund 250 Gäste und Mitarbeiter der Unternehmen obliegt natürlich ebenfalls den Jugendlichen der Realschule.

So machen die Schüler selbst Jahr für Jahr Berufe erlebbar und zeigen sich und anderen Ausbildungschancen auf. Ganz nebenbei wird praktisch gelernt, wie ein Großevent von der Idee bis hin zur Durchführung gestemmt wird.

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