Literatur

Schriftstellerin Sonja Ullrich veröffentlicht ihren zweiten Kriminalroman

Sonja Ullrich schreibt vor allem Krimis, die in Wattenscheid spielen.

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Sonja Ullrich schreibt vor allem Krimis, die in Wattenscheid spielen. Foto: WAZ FotoPool

Wattenscheid.   Die Schriftstellerin Sonja Ullrich legt nach ihrem Erstlingswerk "Teppichporsche" nach und veröffentlicht mit "Fummelbunker" ihren zweiten Kriminalroman. Die Wattenscheider Bürger können sich freuen, Orte und Plätze wiederzuerkennen.

Schräg, schräger, Sonja Ullrich: Nach ihrem Erstlingswerk „Teppichporsche“ hat die Wattenscheider Krimi-Autorin jetzt nachgelegt und gleich zwei skurrile Geschichten aus der Hellwegstadt veröffentlicht.

Die erste entführt den Leser in den „Fummelbunker“ (so der Buchtitel). Hauptfigur Esther Roloff ist Versicherungsdetektivin auf Probe bei einer Wattenscheider Security-Firma und muss wieder einmal ihr eigentliches Metier rund um das Aufspüren schulpflichtiger Blaumacher und vereitelter Arztbesuche von Scheininvaliden verlassen, um ins größere Geschäft einzusteigen, wofür eigentlich die Polizei zuständig wäre.

Denn Esthers Bruder bittet sie um Hilfe bei der Suche nach einem verschwundenen Freund, der nach dem Spielcasino-Besuch wie vom Erdboden verschluckt scheint. Hat die Spielbank etwas damit zu tun? Oder der Mann, der selbst einen Mord begangen haben soll, über den der Gesuchte gerade ein Dossier verfasst hat?

Der Leser wird es rausfinden, und gerade der Wattenscheider wird dabei nicht nur eine Menge Spaß beim Ermitteln mit der Blondine haben, sondern genauso den einen oder anderen Ort vor der Haustür in Sonja Ullrichs Roman wiederfinden.

Ecken aus Wattenscheid

Dass die Autorin multitaskingfähig ist, zeigt die Revierkrimi-Anthologie „Schicht im Schacht“, die fast zeitgleich mit dem Roman in die Bücherregale gewandert ist.

Auch dort ist die 33-Jährige mit einer Story vertreten, die Skurriles, Witz und Spannung in Einklang bringt, ohne jedoch allzu platt daher zu kommen.

Zum Inhalt: Kommissar Pankowiak und seine Kollegen sind erstaunt: Zwar konnten die Kriminalisten eine Leiche In der Hönnebecke als Matthias Tengler identifizieren, doch der liegt eigentlich schon seit geraumer Zeit auf dem Höntroper Friedhof. Wie der falsche Tote in die Urne kam und der Echte in den Südpark, erzählt Sonja Ullrich in ihrer Kurzgeschichte „Eine Urne für Breslau“.

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