Realschule

Sanierung der Pestalozzi-Aula in Wattenscheid startet bald

Die Schule wurde im letzten Jahr umfangreich saniert. Die Aula soll jetzt folgen.

Die Schule wurde im letzten Jahr umfangreich saniert. Die Aula soll jetzt folgen.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Wattenscheid.  Seit rund drei Jahren ist die Aula der Pestalozzi-Realschule geschlossen. Mit den Sanierungsarbeiten will die Stadt Bochum bald starten.

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An der Schule herrscht Aufatmen, dass es jetzt losgehen kann – denn man muss sich mit so manchen Provisorien behelfen, um Verstaltungen durchzuführen.

„Aufgrund des Bauvolumens musste die Stadt Bochum für die Planung der Aula-Sanierung externe Fachplaner im Bereich Architektur, Elektro und Lüftung ausschreiben und beauftragen“, erklärt Stadtsprecherin Sarah Schmuttermair. Diese hätten in Abstimmung mit dem Bauordnungsamt und der Feuerwehr eine genehmigungsfähige Planung erarbeitet.

In Zusammenarbeit mit dem Brandschutzgutachter, dem Akustikfachplaner sowie einem Schadstoffgutachter sei der Bauantrag fertig gestellt worden und könne in Kürze eingereicht werden. Die alte Lüftungsanlage, welche derzeit im Untergeschoss platziert ist, soll bei dieser Maßnahme durch eine neue ersetzt werden. Aus Platzgründen soll sie auf dem Vordach in Richtung des Innenhofs errichtet werden. Auch die Fluchtwegsituation der Aula wird überarbeitet. „Hierfür werden einige Arbeiten außerhalb der Aula im Schulbereich erforderlich. Die Ausschreibung für die Abbrucharbeiten laufen bereits. Aktuell ist eine Fertigstellung weiterhin Ende der Sommerferien 2020 geplant“, so Sarah Schmuttermair.

Überprüfung der Decke

Die Pestalozzi-Schulaula an der Graf-Adolf-Straße ist damals im Zuge der Überprüfung von problematischen Decken, wie in vielen Turnhallen der Fall, vorsorglich aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Das Gebäude stammt aus der Mitte der 1960er Jahre.

„Wir sind froh, dass es jetzt endlich hier losgehen wird. Die Schule wurde bei den Planungsgesprächen eingebunden. Wir benötigen dringend diesen Platz“, erklärt Schulleiterin Silvia Zens. Schließlich fanden in der Aula zahlreiche Veranstaltungen für die Realschüler statt. Als Ausweichquartier dienen bisher vor allem die Mensa-Räumlichkeiten und die Sporthalle. Was allerdings mit einem Mehraufwand verbunden ist, um diese Ersatzräume entsprechend herzurichten. Auch außerschulische Veranstaltungen fanden in der Aula statt.

Viele Bereiche werden auf Vordermann gebracht

Die Aula-Sanierung ist als „großer Wurf“ geplant – von der Technik über Akustik, Brandschutz und Fluchtwege bis zu den Toiletten soll alles grundlegend auf den neuesten Stand gebracht werden. Mit einem Fest will die Pestalozzi-Realschule dann im nächsten Jahr den Abschluss der Sanierungsarbeiten feiern.

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