Halloween

Richtig gruselig wird es in der Alten Lohnhalle Wattenscheid

2019 erschauerte Pascal Charpentier den Kleingartenverein „Sonneneck“ in Leithe. Nun wird die Alte Lohnhalle Wattenscheid zum Gruselkabinett mit noch mehr Schrecken.

2019 erschauerte Pascal Charpentier den Kleingartenverein „Sonneneck“ in Leithe. Nun wird die Alte Lohnhalle Wattenscheid zum Gruselkabinett mit noch mehr Schrecken.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Bochum-Wattenscheid.  Das „Labyrinth des Grauens“ schlägt an Halloween zurück. In der Alten Lohnhalle Wattenscheid gibt es noch mehr Grusel für einen guten Zweck.

Nervenkostüm im Griff? Grauenhaften Grusel für einen guten Zweck verspricht Pascal Charpentier auch 2020 wieder. Auf den letzten Drücker kann er sein „Labyrinth des Grauens“ doch noch aus der Gruft holen und in Wattenscheid an Halloween (31. Oktober, Samstag) ein schauriges Spektakel bieten.

„Schuld“ sind ein Facebook-Beitrag und Mathieu Knepper, der Betreiber der Alten Lohnhalle. Knepper: „Durch Zufall habe ich gelesen, dass Pascal Charpentier keine Location für sein ,Labyrinth des Grauens’ gefunden hat und ihn kurzerhand angeschrieben, um das Ganze zu retten.“ Durch die vielen Stornierungen im Zuge der Corona-Krise „war unsere Halle frei. Wir kamen zusammen und aus einem kleinen Beitrag ist jetzt was Großes geworden.“

Grauenhafter, größer, mehr in Wattenscheider Lohnhalle

„Groß“ trifft es offenbar sehr gut, führt Gruselkönig Charpentier aus: „Wir haben richtig einen draufgesetzt. Es gibt dreimal so viele ,Walking Characters’, also Erschrecker, mehr Technik, mehr Zäune für das Labyrinth, mehr Technik, einfach mehr Grusel. Durch Knepper Management ist das Essens- und Getränkeangebot deutlich größer und natürlich haben wir auch schon neue Kostüme bestellt.“

Hygienekonzepte ausgearbeitet

Damit der Halloween-Spaß über die Bühne gehen kann und sich im Nachhinein nicht als Schauer-Geschichte entpuppt, habe man eng mit Ordnungs- und Gesundheitsamt zusammengearbeitet. „Wir sind quasi als Freizeitpark eingestuft und haben entsprechende Sicherheitsmaßnahmen und Hygienekonzepte entwickelt. Das hat gedauert, ist aber alles durchgegangen und der Kontakt zur Stadt war gut.“

Labyrinth in Gruppen betreten

Um Abstände einzuhalten, dürfen kleine und große Besucher das Labyrinth nur in Gruppen von maximal sechs Personen (Stand 13. Oktober) betreten. Knepper und sein Team stellen u.a. Tische in der Schwarzkaue und – je nach Wetterlage – im Hof auf. Dort gelten feste Sitzplätze: „Ich sehe nichts, was gegen die Veranstaltung spricht, da wir alle Vorgaben exakt erfüllen“, so Knepper. „Wirtschaftlich bringt es uns ehrlich gesagt nichts. Uns geht es einfach darum, den Kindern und der Gemeinschaft etwas zu bieten und unsere Halle für etwas Gutes zu nutzen.“

Spenden für Kinderschutzvilla

Um etwas Gutes zu leisten, sammelt Initiator Pascal Charpentier auch wieder Spenden für die Kinderschutzvilla an der Graf-Adolf-Straße in Wattenscheid: „Schon 2019 haben sich dort alle extrem gefreut.“ Das Besondere in diesem Jahr: „Wir werden die einzigen im ganzen Umkreis sein, die nun doch noch etwas machen können. Auch das Team der ,Halloween Horror Zone’ aus Gelsenkirchen ist bei uns aktiv.“

Geöffnet ist das „Labyrinth des Grauens“ von 17 bis 22 Uhr. Der Eintritt in die Alte Lohnhalle (Lyrenstraße 13) ist frei.

Weitere Nachrichten aus Wattenscheid finden Sie hier.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben