Jugend

Projekt mit Hochschule bringt Schüler in Bewegung

Die Studenten Gerit Koch (li.) und Calvin Kunze leiten einen Workshop an der Rauner-Schule.

Foto: Gero Helm

Die Studenten Gerit Koch (li.) und Calvin Kunze leiten einen Workshop an der Rauner-Schule.

wattenscheid.   Das Kooperationsprojekt von Liselotte-Rauner-Schule und der Hochschule für Gesundheit soll beide Seiten in Bewegung bringen.

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Weniger Zeit mit Handy, Computer, Facebook und Co. verbringen – stattdessen mehr Bewegung und Sport in der Freizeit: Für Jugendliche gibt es vor Ort zahlreiche Angebote, die viele allerdings gar nicht kennen. Ein erster Schritt ist, über das Thema zu diskutieren und zu informieren. Auch in den Schulen.

Die Liselotte-Rauner-Schule nutzt dafür einen innovativen Ansatz und kooperiert mit der Bochumer Hochschule für Gesundheit: Schüler und Studenten arbeiten in dem Projekt „Hauptschule trifft Hochschule – LiRa bewegt WAT“ zusammen. Davon sollen beide Seiten profitieren, „eine Win-Win-Situation“, erklärt Dozentin Dr. Shoma Berkemeyer.

Broschüre bietet Überblick

Am Dienstag war es wieder so weit, Teil zwei des Projektes. Thema diesmal: Welche Möglichkeiten gibt es, sich in Wattenscheid zu bewegen? Und was ist zu tun, um die Angebote stärker zu nutzen? In Kleingruppen sitzen Schüler der siebten Stufe zusammen, diskutieren über ihre Freizeitgestaltung. Einen guten Überblick bietet die Broschüre „Außerschulische Lern- und Freizeitangebote“, vom Kinder- und Jugendring Bochum herausgegeben: Vereine werden aufgelistet, Jugendeinrichtungen, Spiel- und Bolzplätze, musisch-kulturelle Angebote, Sportmöglichkeiten.

„Es geht darum, die Interessen der Jugendlichen auszuloten und Impulse zu geben“, erklärt Schulsozialpädagogin Christiane Springwald. Damit diese passende Angebote für sich entdecken und nutzen.

Angebote entdecken

Was die Studenten in der Theorie gelernt haben, können sie nun praxisnah einsetzen. Die Drittsemester aus dem Studiengang „Gesundheit und Diversity“ sind an der Planung und Durchführung des Projektes mit der jungen Zielgruppe direkt beteiligt und üben didaktische Fertigkeiten ein. Gemeinsam diskutieren sie in Kleingruppen mit höchstens zehn Schülern: Welche Angebote und Vereine gibt es? Was interessiert mich überhaupt? Wie kann ich mein Ziel erreichen, mich regelmäßig zu bewegen und daran auch Spaß zu haben? In Workshops wird diskutiert, ausprobiert und geforscht.

Der abschließende Teil drei des Projektes folgt am 16. Januar: Dann werden die Ergebnisse analysiert. Was hat sich in den zwei Monaten seit dem Projektstart im Freizeitverhalten der Jugendlichen verändert?

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