Westfalenpokal

Polizei verhindert Randale zwischen Wattenscheid und Ahlen

Schon vor dem Spiel gegen die SG Wattenscheid hatten Ahlener Ultras Pyrotechnik angezündet.

Schon vor dem Spiel gegen die SG Wattenscheid hatten Ahlener Ultras Pyrotechnik angezündet.

Foto: Archiv/dpa

Ahlen.  Nach dem Finale im Westfalenpokal hat die Ahlener Polizei am Samstag Ausschreitungen zwischen Fans aus Wattenscheid und Ahlen verhindert.

Nach der Niederlage für Rot Weiss Ahlen im Finale des Westfalenpokals ist es am Samstagnachmittag zu Ausschreitungen gekommen. Ahlener Ultras taten sich vor dem Stadion mit befreundeten Ultras aus Lippstadt, Heidenheim und Zwolle zusammen und fingen die Fans aus Wattenscheid ab.

Polizeikette verhindert Aufeinandertreffen von Ahlenern und Wattenscheidern

Eine Polizeikette verhinderte das direkte Aufeinandertreffen der Gruppen, berichtet die Polizei kurz nach dem Spiel. Die Einsatzkräfte wurden mit Pyrotechnik angegriffen. Ein Beamter wurde durch einen Steinwurf verletzt. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein.

Auch nach der Randale am Ahlener Stadion ging es weiter: Drei betrunkener Ahlen-Fans wurden vorläufig festgenommen, nachdem sie einen Wattenscheider geschlagen und auf die Straße gestoßen hatten. Der Angegriffene kam ins Krankenhaus – gegen die Angreifer laufen Verfahren.

Die Lage habe sich erst nach Abreise der Bochumer Fans beruhigt, so die Polizei.

Ein weiteres Ermittlungsverfahren wurde bereits im Vorfeld des Spiels eingeleitet: Während die Mannschaften ins Stadion einliefen hatten Ahlener Ultras einen Bengalo abgebrannt und eine Rauchbombe gezündet.

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