Tuningtreff Dückerweg

Polizei kontrolliert penibel am „Carfreitag“

Die Polizei schaute auch in den Motorraum.

Foto: Ingo Otto

Die Polizei schaute auch in den Motorraum. Foto: Ingo Otto

wattenscheid.   Viele aufgemotzte Fahrzeuge kontrollierte die Polizei am „Carfreitag“. Der Dückerweg ist ein beliebter Tunertreff.

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Sehen und gesehen werden – so lautet das Motto, wenn sich die Tuningszene am „Carfreitag“ trifft. Rund 1100 Fahrzeuge zählte die Polizei bei dem Treffen gestern auf dem Gelände am Dückerweg in Höhe der A40-Zufahrt. Aufgemotzte Autos gab es reichlich, allerdings weniger als in den Vorjahren.

Insgesamt ging es ruhiger zu, bereits der Trend in den letzten Jahren. Was auch an den massiven Polizeikontrollen liegt, die sich in der Szene offenbar herumgesprochen haben.

Zahlreiche Einsatzkräfte

Zahlreiche Einsatzkräfte waren Karfreitag dort im Einsatz, kontrollierten 282 Fahrzeuge (69 Beanstandungen) und auch das Tempo. Bereits um 10 Uhr begann die Polizei damit, aufgemotzte Autos in der Kontrollstation neben dem Schnellimbissrestaurant unter die Lupe zu nehmen. Das ging bis in den späten Nachmittag. Dabei ging man sehr penibel vor.

„Gut gefüllt, aber nicht überfüllt ist der Platz. Wir haben allerdings wieder zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert“, so Einsatzleiter Werner Koltermann, seit drei Jahren in dieser Funktion beim „Carfreitag“ am Dückerweg aktiv. „Beleuchtung, Veränderungen am Motor und Auspuff, Tieferlegung, Reifen und Felgen standen dabei vor allem im Blickpunkt.“

Weiterfahrt untersagt

Die Fahrzeugkontrollen hatten elfmal zur Folge, dass die Weiterfahrt untersagt wurde. Besonders zahlreich – nämlich 176 mal – wurden Tempoverstöße notiert; ein Fahrer war 63 km/h zu schnell unterwegs. Die Bilanz: Neben zahlreichen Verwarnungsgeldern gab es u.a. zwölf Ordnungswidrigkeitsanzeigen und zwei Fahrverbote. In acht Fällen wurden Drogen- und Alkoholtests durchgeführt.

Die Polizeikontrollen – vor allem zur Geschwindigkeit – erstreckten sich auch auf die Zufahrtstraßen, wo teils Tempo 30 herrscht, und auf die Autobahn. Im Umfeld des Treffs waren Krads der Polizei ebenfalls unterwegs.

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