Jugend-Aktion

Pfadfinder sind bereit für Drei-Tage-Benefizeinsatz

Zum 50-jährigen Bestehen machte der Pfadfinderstamm Maximilian Kolbe in St. Marien Höntrop gerade schon auf seine aktive Jugendarbeit aufmerksam.

Zum 50-jährigen Bestehen machte der Pfadfinderstamm Maximilian Kolbe in St. Marien Höntrop gerade schon auf seine aktive Jugendarbeit aufmerksam.

Foto: Foto: Kerstin Buchwieser

Höntrop.  Nach zwei Jahren Vorbereitung richtet der BDKJ (Bund deutscher katholischer Jugend) wieder eine 72-Stunden Sozialaktion aus.

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Nach zwei Jahren Vorbereitung richtet der BDKJ (Bund deutscher katholischer Jugend) wieder eine 72-Stunden Sozialaktion aus. Vom heutigen Donnerstag bis zum Samstag heißt es wieder drei Tage lang für den guten Zweck „Alles geben!“. Die Wattenscheider Pfadfinder mit allen drei Stämmen aus Leithe, Eppendorf und Höntrop stellen auf Stadtebene die größte Bochumer Projektgruppe und beteiligen sich mit einem eigenen Benefizfest an der Aktion.

Das steigt nach der gemeinsamen Aussendung am heutigen Nachmittag auf dem Willy-Brandt-Platz um 17.07 Uhr in Wattenscheid am Samstag von 11 bis 22 Uhr in St. Marien Höntrop, Forstring 6. Beim Gemeindefest werden die Projekte an Infoständen präsentiert, die Pfadfinder-Liveband „Access to Anitor“ aus Castrop-Rauxel spielt um 1630 Uhr. Den ganzen Tag über soll es Aktionen mit typischen Elementen geben, wie Armbänder aus Paracord knüpfen, dazu eine Hüpfburg, Kinderschminken und eine Tombola.

Projektpaten unterwegs

Am Sonntag der Aktion gestalten die Pfadfinder um 9.30 Uhr in Höntrop eine thematische Messe, um 11 Uhr dann auch in Leithe eine thematische Messe mit. Als Projektpate wird Bezirksbürgermeister Manfred Molszich auch am Samstag vor Ort sein, um die tatkräftig zu begleiten. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch wird außerdem bei seiner Rundtour durch die Aktionen in den Stadtteilen ebenfalls am Samstagnachmittag Station in St. Marien machen.

Ganz unter dem Motto „uns schickt der Himmel“ möchten die Pfadfinder die Welt ein Stück besser machen und Kindern und Jugendlichen eine bessere Perspektive geben. Dieses Motto ist Ausgangspunkt aller Aktivitäten rund um die Aktion im Jahr 2019. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben „Hand und Fuß“.

Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“.

Die Gruppen setzen sich vor Ort ein, wo sie die Bedingungen und Probleme kennen. Die Teilnehmer werden dort für und mit anderen tätig, wo sie auch im Alltag unterwegs sind, mit Nachbarschaftstreffen, Partnerschaften zu Asylunterkünften oder dem Bau von Klettergerüsten: Als Gruppe können sie sich den Raum zur individuellen Ausgestaltung nehmen. Die Aktionen können interreligiös, politisch, ökologisch oder international ausgerichtet sein.

Einsatz und Identifikation

Die 72-Stunden-Aktion 2013, bei der deutschlandweit über 100.000 Kinder und Jugendliche in 4.000 Projekten aktiv waren, wirkt heute noch nach. Etwa weil die Umgestaltung des Spielplatzes noch sichtbar ist oder der Kontakt zum Altenheim bestehen blieb. Die Aktion bewirkt außerdem, dass damit der Grundstein für längerfristiges Engagement gelegt und die Identifikation mit einem der katholischen Jugendverbände gestärkt werden kann.

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