Freiwillige Feuerwehr

Neues Feuerwehrhaus in Günnigfeld feiert Richtfest

Feuerwehrchef Simon Heußen schlägt vor dem Panorama des Stadtteils routiniert einen Nagel in die Dachstuhlkonstruktion ein, „Hausherr“ und Löschzugführer Karl Appelhoff kann strahlen. Fotos:Gero Helm

Feuerwehrchef Simon Heußen schlägt vor dem Panorama des Stadtteils routiniert einen Nagel in die Dachstuhlkonstruktion ein, „Hausherr“ und Löschzugführer Karl Appelhoff kann strahlen. Fotos:Gero Helm

Wattenscheid.   Symbolische Hammerschläge am Rohbau der Freiwilligen Feuerwehr in Günnigfeld. Geburtstagsgrüße für Amtsleiter. Wehr Heide wartet auf Neubau.

Als hätten sie es im Paket bestellt: Strahlender Sonnenschein bildete die passende prächtige Kulisse für das Richtfest der Freiwilligen Feuerwehr Günnigfeld am neuen Gerätehaus an der Osterfeldstraße, und die Blaskapelle machte zur Eröffnung gleich einen doppelten Anlass zum Feiern deutlich.

Hoffnung auf neues Haus in Heide

Mit „Happy Birthday to you“ empfing sie mit zahllosen Gästen in Feuerwehruniform und in zivil Simon Heußen als Feuerwehrchef – seit dem 1. Juni im Amt, und just an diesem Ehrentag 38 Jahre jung.

Strahlend konnte es weitergehen. Löschzugführer Karl Appelhoff begrüßte unter dem „Hallo“ der Festgäste „unseren Bezirksbrandmeister“ Manfred Molszich. Der so beförderte Bezirksbürgermeister verband mit seinen Glückwünschen die Hoffnung, es sei ihm während seiner Amtszeit vielleicht sogar vergönnt, neben dem Günnigfelder Gerätehaus noch eines in Heide fertiggestellt sehen zu können.

„Es ist viel passiert“

Dezernent Sebastian Kopietz erinnerte angesichts der hochsommerlichen Temperaturen an die Grundsteinlegung für das neue Gebäude, die im vergangenen Winter mit einem Fackelzug der Jugendfeuerwehr begleitet wurde. „Seitdem ist hier viel passiert“, bilanzierte der Stadtrat. So wünschte er allen, dass auch der in der nächsten Woche beginnende Innenausbau zügig voranschreiten könne. Damit kann das Gerätehaus in klassischer Massivbauweise aus Stahlbeton und Mauerwerk insgesamt 67 Feuerwehrleuten des Löschzugs Günnigfeld, der Jugendfeuerwehr und der „Sondereinheit Verpflegung“ Platz und Heimat bieten. Diese konnte, wie gewohnt an der bisherigen Adresse Böckenbuschstraße, an Grill und Getränkestand dem Appetit und dem Durst der Festgemeinde routiniert entgegen treten.

Verbesserung für alle

Kopietz hatte in seiner kurzen Ansprache zudem daran erinnert, dass mit dieser deutlichen Verbesserung für die Situation der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort auch der Gesamtstadt ein Beitrag dazu geleistet werde, „dass die Menschen sich hier sicher fühlen und auch sicher sein können“. Nach seinem „Glück Auf!“ gab Zimmerer Walter Goronzi, Geselle der Baufirma Schmidtke Holzbau, ebenso traditionell das Werk in „Sankt Florians Hand“ und zerschmetterte ein Schnapsglas auf dem Boden.

Wohlwollendes Schmunzeln war ihm an diesem harmonischen Tag sicher, als er sich zunächst bei der „Stadt Gelsenkirchen“ für ihre Unterstützung bedankte.

Nagel in das Gebälk

Löschzugführer Appelhoff, Bezirksbürgermeister Molszich, Feuerwehrchef Heußen und Stadtrat Kopietz schritten zum Ende des Festaktes zur Tat und ans Werk. Symbolisch schlugen sie mit dem Zimmermannshammer (je) einen Nagel in das Gebälk des frisch gesetzten Dachstuhls. Der Applaus der eifrig mitzählenden Gästeschar war dem künftigen Hausherren Karl Appelhoff mit der Bestmarke von 14 Schlägen sicher.

Dem Schutzpatron der Feuerwehr, dem Heiligen Florian, zollte denn auch das Orchester noch seinen Tribut, und beendete den offiziellen Teil mit „oh, when the saints...“

Seite
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik