Kanalerneuerung

Neue Abwasserkanäle werden in der Hüller Straße verlegt

Auf dem Teilstück Hüller Straße ab Hausnummer 39 bis zur Marienstraße werden demnächst neue Abwasserkanäle gelegt.

Auf dem Teilstück Hüller Straße ab Hausnummer 39 bis zur Marienstraße werden demnächst neue Abwasserkanäle gelegt.

Foto: EWI / Funke Foto Service

Wattenscheid-Mitte.  Das alte Kanalsystem fasst die Wassermassen bei Starkregen nicht mehr. Die Baustelle reicht von Marienstraße bis Hüller Straße 39.

Wenn die Kanäle in der Marienstraße erneuert sind, ist die Kanalisation in der Hüller Straße an der Reihe. Im Zuge der Kanaluntersuchung hat die Stadt festgestellt, dass die Mischwasserkanäle in der Hüller Straße aus den Jahren 1952 und 1953 stammen und sanierungs- bzw. erneuerungsbedürftig sind. Bei Starkregen laufen zuweilen die Keller der Wohnhäuser voll.

Stadtsprecher Peter van Dyk: „Die alten Kanäle fassen die Wassermassen nicht mehr und müssen deshalb erneuert werden.“ Die Kanalisation befindet sich unter den Gehwegen, sehr dicht an den Hauswänden. Die neuen Kanäle werden in die Fahrbahn verlegt. Und zwar im Abschnitt Kreuzung Marienstraße bis zur Hüller Straße 39. Die Stadt rechnet damit, dass die Arbeiten rund zwölf Wochen dauern werden.

Sind die Kanäle in der Straße verlegt, werden die Hausanschlüsse verlängert und an das neue System angebunden. Die alten Leitungen werden stillgelegt, also verdämmt.

„Leider“, so Sprecher van Dyk, „können die Kanäle nicht so unterirdisch verlegt werden, wie die in der Marienstraße, also ohne Baugrube. Die Hüller Straße muss aufgerissen werden, weil die Rohre in offener Bauweise verlegt werden.“

Mit Beginn der Kanalbauarbeiten ist erst in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen. „Zunächst wird die Marienstraße komplett fertiggestellt“, so der Stadtsprecher. Für den Abschnitt der Großbaustelle auf der Hüller Straße wird es eine Umleitung geben. Wie sie verlaufen wird, steht jetzt noch nicht konkret fest.

Nach bisheriger Kalkulation liegen die Kosten für das Gesamtprojekt bei rund 200.000 Euro. Davon entfallen ca. 150.000 Euro auf Bauwerk/Konstruktion und ca. 50.000 Euro auf die Baunebenkosten.

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