Neujahrsempfang

Mehr Platz für Kinder schaffen

Mitglieder und Gäste der Bezirksvertretung Wattenscheid versammelten sich am 08.01.2017 im Sitzungsaal im Wattenscheider Rathaus. Die Bezirksvertretung hatte zum traditionellen Neujahrsempfang geladen. Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Foto: Olaf Ziegler

Mitglieder und Gäste der Bezirksvertretung Wattenscheid versammelten sich am 08.01.2017 im Sitzungsaal im Wattenscheider Rathaus. Die Bezirksvertretung hatte zum traditionellen Neujahrsempfang geladen. Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services Foto: Olaf Ziegler

  Neujahrsempfang der Bezirksvertretung im großen Saal des Wattenscheider Rathauses. Bezirksbürgermeister Molszich stellt Themen für 2017 vor

Er gehört einfach dazu, ist ein gesellschaftliches Ereignis, zu dem Bürger aus allen Lebensbereichen eingeladen sind: der Neujahrsempfang der Wattenscheider Bezirksvertretung. Gestern Vormittag gaben sich Politiker, Verwaltungsleute, Menschen aus den Kirchengemeinden, Aktive aus Vereinen, Verbänden und Organisationen ein Stelldichein im Sitzungssaal des Wattenscheider Rathauses. Die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, wird hier seit jeher geschätzt.

Bezirksbürgermeister Manfred Molszich resümierte in seiner Neujahrsansprache das Jahr 2016 und wagte einen Ausblick auf das gerade begonnene Jahr. Fazit 2016: „Für die Einsatzbereitschaft von so vielen Ehrenamtlichen und Helfern beim Umgang und der Unterbringung von Flüchtlingen kann nur Danke gesagt werden.“ In 2016 ist die Boulebahn im Stadtgarten fertiggestellt worden, die Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus in Günnigfeld ist erfolgt, die gesicherte Finanzierung des neuen Filmprojektors für die Märkische Schule und ihr Kino und auch die Entscheidung im Rahmen von „Gute Schule“, den Sportplatz in Westenfeld mit einem Kunstrasenplatz zu versehen, das seien Erfolge. Ein Kreisverkehr in Eppendorf wurde fertiggestellt, der zweite, Am Thie, wird jetzt in Angriff genommen. Und, so Molszich, „ganz wichtig ist der Startschuss für die ,Soziale Stadt’“. Allein durch die Ansiedlung des Stadtteilbüros zentral an der Westenfelder Straße, sei die Niederschwelligkeit schon gegeben. Erste Fassaden seien schon verschönert.

Lobesworte hatte Molszich für den Adventsmarkt der Möglichkeiten, das Hüttendorf, organisiert und möglich gemacht von der Werbegemeinschaft, dem Verein „Wattenscheider für Wattenscheid“ und den kath. und ev. Kirchengemeinden. „Hier könnte ich mir vorstellen, dass sich die Bezirksvertretung noch stärker einbringt.“

Ausblick 2017: Hier stehen die Feierlichkeiten zu 600 Jahre Wattenscheid im Vordergrund. Doch gelte es, auch Probleme anzugehen und zu lösen. Molszich: „Die Bezirksvertretung wird sich mit der noch immer unklaren Kindergartensituation in Höntrop und Westenfeld und den drängenden Fragen beschäftigen, die räumliche Enge der Gertrudisschule zu beseitigen. Und auch damit, wie die Freiwillige Feuerwehr endlich eine neue Wache bekommen kann.

Das Thema Rhein-Ruhr-Express (RRX) steht vorne an und damit die Situation am S-Bahnhof Höntrop. Molszich: „Alles keine Themen, die von jetzt auf gleich zu erledigen sind.“

Auf der Agenda für 2017 wird weiterhin die Suche nach Möglichen Wohnungsbau- und Gewerbeflächen stehen. Molszich: „Die von uns abgelehnten Flächen wollen wir nicht.“ Eine weitere Baustelle sind die Bürgerbüros in der Stadt. Molszich: „Die Bezirksbürgermeister haben in mehreren Gesprächen mit dem Oberbürgermeister darauf hingewiesen, dass wenn wir eine Ermöglicherstadt sein wollen, sich das nicht nur auf die Beschleunigung von Bauanträgen niederschlagen sollte.“ Und: „Ermöglicherstadt ist man dann, wenn man seinen Bürgern ermöglicht, schnell und ohne Terminvorgabe die Behördengänge zu erledigen. Die Projektgruppe, die eingesetzt wurde, wird hier hoffentlich für klare Verhältnisse sogen.“

Neu in WAT und auch anderen Stadtbezirken wird die Ansiedlung von Flüchtlingsbüros sein. Das Wattenscheider Flüchtlingsbüro wird im Caritas-Haus (Seniorenbüro), Propst-Hellmich-Promenade angesiedelt sein.

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