Lokales

Markante „Handgranate“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auf Initiative des Heimatgeschichtskreises Eiberg unter dem Vorsitz von Gregor Heinrichs erinnert nun eine Informationstafel an den imposanten Wasserturm, der als einstiges Symbol für die Geschichtskreisforscher mit zu den acht Wahrzeichen Eibergs gehörte. Der Wasserturm besaß eine wichtige Funktion als Wasserspeicher für die damals selbstständige Gemeinde Eiberg und die Gemeinden in der Umgebung – auch Wattenscheider Haushalte wurden über ihn mit Trinkwasser versorgt.

Aber wohin gehörte denn nun der Wasserturm, der in Höntrop wegen seiner Form als „Handgranate vom Hörsterholz“ bekannt war, in Eiberg aber die „Handgranate von Eiberg“ hieß? Geschichtskreisvorsitzender Gregor Heinrichs schaffte in seiner Begrüßungsrede zur offiziellen Einweihung der Informationstafel Aufklärung: „Dieser Wasserturm kann auch „Handgranate vom Hörsterholz“ genannt werden. Das Eiberger Gebiet ging am Standort des Wasserturms fast nahtlos ins Hörsterholz über, für das der Wasserturm ebenso wie für Eiberg ein markantes Wahrzeichen war.“

Der Wasserturm hatte seinen eher volkstümlichen Namen erhalten, weil seine Form einer Handgranate ähnelte. „Aber den Turm gibt es seit Anfang der 1970er Jahre nicht mehr“, erklärt Heinrichs.

Doris Erdmann, Bezirksbürgermeisterin Bochum-Südwest, übergab gemeinsam mit ihrem Amtskollegen Arnold Kraemer, Bezirksbürgermeister von Essen-Steele, begleitet von den schwungvollen Klängen der Höntroper Bläser, die Tafel an die Öffentlichkeit.

Die Tafel „Wasserturm“ steht am ehemaligen Standort des einstigen Wahrzeichens an der Straße Sandkuhle 1a/Sudholzstraße 216.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben