Kino in Wattenscheid

Märkisches Kino ist in Wattenscheid auf Erfolgskurs

Jan Luis Engels und Christian Gode (v.l.) stellen in der Quartierswerkstatt das Seniorenkino vor..

Jan Luis Engels und Christian Gode (v.l.) stellen in der Quartierswerkstatt das Seniorenkino vor..

Foto: Gero Helm

Wattenscheid.   Die Schülerfirma der Märkischen Schule verwandelt die Stadthalle regelmäßig in ein Kino. Gut angenommen wird vor allem das „Seniorenkino“.

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Zu einem Erfolgsprojekt entwickelt sich das Märkische Kino, das regelmäßig in der Stadthalle geboten wird. Und auch die dahinter stehende Schülerfirma. Das Gymnasium verzeichnet Nachfragen, sei es vom Seniorenbüro, aus dem Kinder- und Jugendbereich oder auch von Vereinen. Projektleiter und Lehrer Christian Gode: „Es gibt in Wattenscheid kein Kino. Deshalb wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit bieten, aktuelle Filme vor Ort im Stadtteil zu sehen.“

Einnahmen werden reinvestiert

Mit dem neuen Projektor (Anschaffungskosten rund 44.000 Euro) und somit der Digitalisierung hat sich die Schülerfirma „Märkisches Kino“ gegründet. Jugendliche, die zu Zeiten des alten Projektors noch in der Kino AG gewirkt haben, bauten das kleine Unternehmen mit Lehrerunterstützung auf. Zur Firma zählen zwölf Schüler – von der achten Klasse bis zum Abitur. Das „Märkische Kino“ ist zuständig für die Filmbuchung und Vorführung. Gode: „Die Einnahmen aus der Schülerfirma werden reinvestiert. So konnte das Märkische Kino auch ein neues Mischpult anschaffen.“ Der Vorführraum erhielt einen Schallschutz und Geld für die Wartung des Projektors wurde auch noch zurückgelegt. Gode: „Und wenn Geld übrig bleibt, erhalten die Schüler am Jahresende einen Lohn. Der soll nicht hoch sein, maximal vier Euro pro geleistete Stunde, aber eben eine Anerkennung.“

Zweite Schülerfirma aktiv

Das Seniorenkino, das in Kooperation mit dem Seniorenbüro Wattenscheid angeboten wird, kommt besonders gut an. Laut Gode werden jeweils bis zu drei Filme im Herbst und im Frühjahr vorgeführt. Mit dem Streifen „Mamma Mia! Here we go again“, hat das Märkische Kino vor den Herbstferien 97 zahlende Gäste in den Kinosaal gezogen. „Viele Besucher sind aufgrund von Tipps ihrer Bekannten gekommen“, sagt der Projektbetreuer. Gerade in dieser Woche hat er mit dem Seniorenbüro vereinbart, die Komödie „Nicht ohne Eltern“ am 7. November zu präsentieren. Karten gibt’s im Seniorenbüro, Propst-Hellmich-Promenade 29. Ab 14.30 Uhr serviert die zweite Schülerfirma „MäC“ Kaffee und Kuchen zum günstigen Preis. Der Film beginnt um 15.30 Uhr.

Gode: „Aber wir wollen alle Altersklassen ansprechen.“ So wird am 8. November der Streifen „Hotel Transsylvanien 3“ für Kinder ab sechs Jahren geboten (Einlass 15 Uhr, Beginn 15.30 Uhr). „Das schönste Mädchen der Welt“ wird als öffentliche „Teeny-Kino-Vorstellung“, so Gode, am 30. November gezeigt.

Filme für Grundschüler

Extra-Vorführungen für Grundschulklassen oder Schüler der Mittel- und Oberstufen stehen ebenfalls auf dem Programm. Für den Film „Burg Schreckenstein 2“, der am 6. Dezember gezeigt wird, können sich vierte Grundschulklassen jetzt anmelden (info@maerkischeskino.de). Dieser Film wird in der Unterrichtszeit gezeigt. Gode: „Kino dient hier als Exkursion für die Schüler.“

Der Hospizverein hat eine interne Vorführung gebucht. Vorgeführt wird am 29. November der Film „Arthur und Claire“, die Geschichte zweier Menschen, die um die Dinge kreisen, die das Leben wirklich ausmachen.

Im Januar nimmt die Märkische Schule dann wieder an den Schulkinowochen NRW teil. Diese finden vom 31. Januar bis zum 6. Februar statt.

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