WAT600

Künstler werben für Wattenscheids 600-Jahre-Fest

Dr. Tobias Schmitz, Sabine Theis und Dr. Bernd Gülker (von links) am Plakat WAT600.

Foto: Jürgen Theobald (theo)

Dr. Tobias Schmitz, Sabine Theis und Dr. Bernd Gülker (von links) am Plakat WAT600. Foto: Jürgen Theobald (theo)

Wattenscheid.   Das Kunstzentrum Wattenscheid hat das Plakat für WAT600 entworfen. Nun weist es an 31 Standorten in der Stadt auf die große Jubiläumsfeier hin.

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Nicht zu übersehen sind sie, die rund drei Meter hohen Plakate, die an 31 Standorten auf Wattenscheids 600-Jahr-Feier hinweisen. Das Kunstzentrum Wattenscheid an der Lohrheidestraße hat das Motiv konzipiert. Markante Stadtmotive sind zu sehen: Holland-Förderturm, Heimatmuseum Helfs Hof, die Seilscheibe auf dem Alten Markt, Stadthalle, Propsteikirche, die Schutzpatronin hl. Gertrud.

Darüber ein symbolischer Händedruck zwischen Bergbau und Malerei, zwischen Altem und Neuem, zwischen Kohle und Kunst. Das Motiv geht zurück auf ein monumentales Gesamtkunstwerk, das Künstlerinnen und Künstler im August 2014 in nur zwei Tagen geschaffen hatten und das die Fassade des Instituts für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) an der Lohrheidestraße zierte.

Plakat verdeutlicht Strukturwandel der Region

Dabei ging es darum, den Strukturwandel der Region zu verdeutlichen. Unter dem Schlagwort „Von der Kohle zur Kunst“ hatte Künstler und Projektleiter Roland Kuck das Konzept entwickelt. Für Wattenscheids 600-Jahr-Feier hat Kuck die Gemeinschaftsarbeit um typische WAT-Motive im unteren Bildbereich ergänzt.

Die Werbegemeinschaft Wattenscheid war von der Idee begeistert und hat das Gesamtbild zum offiziellen Werbeplakat der Jubiläumsfeier erklärt. Als Stellflächen dienen große Plakatwände, die die Firma Wahlkampf Werbung Wesselmann Wattenscheid GmbH zur Landtagswahl aufgebaut hatte und für diese 600-Jahr-Plakate zur Verfügung gestellt hat – u.a. Berliner Straße, Wattenscheider Hellweg, Bahnhofstraße, Höntroper Straße, August-Bebel-Platz, Krayer Straße, Ückendorfer Straße, Günnigfelder Straße.

Auch das Kunstzentrum ist beteiligt

Um den Strukturwandel der Region zu unterstreichen, geht es auch in weiteren Aktionen des Kunstzentrums. Eine thematisch begleitende Ausstellung „Vor Ort und über Tage“ wird dort am 1. Juli um 17 Uhr eröffnet. Nach der Beteiligung des Kunstzentrums am „Tag der Kulturen“ – dieser findet am 30. Juni bei der 600-Jahr-Feier statt – soll „mit dieser Ausstellung ein weiterer Aspekt erschlossen werden: Kunst kommentiert den Wandel im Revier“, erklärt Bernd Gülker, stellv. IBKK-Direktor.

Bei der Jubiläumsfeier geht’s an fünf Tagen (28. Juni bis 2. Juli) rund in der Innenstadt, jeder Tag hat einen thematischen Schwerpunkt. Bühnen sind am Alten Markt und an der Friedenskirche. 42 Zelte stehen in der Innenstadt, in denen sich Vereine, Gruppen, Einrichtungen, Schulen etc. präsentieren werden.

Zahlreiche Teilnehmer sind dabei, die Resonanz ist enorm. Für den Bereich „Kunst, Kultur, Geschichte“ am Freitag, 30. Juni, sind übrigens noch zwei Zelte frei; Interessierte können sich kurzfristig bei der Werbegemeinschaft melden (Infos: www.wat600.de). Das Programmheft zum Jubiläumsfest wird derzeit gedruckt und dann an vielen Stellen ausgelegt.

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