Mandzel-Ausstellung

Kritischer Blick auf die Flüchtlingskrise

Künstler Waldemar Mandzel mit Johannes Bielawa vom Seniorenbüro (rechts).

Foto: Gero Helm

Künstler Waldemar Mandzel mit Johannes Bielawa vom Seniorenbüro (rechts). Foto: Gero Helm

wattenscheid.   „Krieg – Hunger – Flucht – Asyl“ lautet das Thema der Bilderausstellung, die Waldemar Mandzel am kommenden Freitag eröffnet.

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„Durch den Einsatz gezielter zeichnerischer Überspitzungen wird die gegenwärtige europäische Flüchtlingspolitik schonungslos entblößt“, sagt der Wattenscheider Karikaturist. 40 überwiegend farbige Zeichnungen, davon mehrere im Großformat DIN-A-0, „sollen den Besuchern die aktuelle Flüchtlingskrise in unterschiedlichen Facetten vor Augen führen“, erklärt Waldemar Mandzel. „Sichtbar werden: unsinnige Handlungsweisen, planloses Reagieren, Fehleinschätzungen und Unvermögen der beteiligten Staaten.“

Ursachen der Flucht

In seinen Bildern spießt die scharfe Feder nicht nur das Flüchtlingselend auf, sondern thematisiert auch all das, was zu dieser Krise geführt hat: Hunger, Armut, Kriege, Ausbeutung und Unterdrückung. Mandzel kritisiert mit den Bildern dieser Ausstellung Menschenverachtung, Fremdenhass und Gefühlskälte; die Motive und zeichnerischen Pointen sollen die dumpfen Parolen rechtsradikaler Kräfte entlarven.

Die Ausstellung wird im Flüchtlingsbüro (als Anlaufstelle für Geflüchtete, Netzwerke und ehrenamtliche Helfer) und Seniorenbüro – untergebracht im Caritashaus an der Propst-Hellmich-Promenade 29 – am 16. Juni um 18 Uhr eröffnet; mit Einführungsreden von Lidija Schirnewitsch, Johannes Bielawa und Waldemar Mandzel; für Musikbegleitung sorgt Kalle Müller. Die Besucher können mitdiskutieren. Alle Interessierten sind eingeladen, der Eintritt ist frei.

Rund anderthalb Monate wird die Ausstellung geöffnet sein. Die Mitarbeiter des Flüchtlingsbüros und Seniorenbüros freuen sich, in ihren Räumlichkeiten diese Bilder zeigen zu können.

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