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Klaus-Steilmann-Kolleg setzt voll auf Bewegung

Mervin, Felip, Neslihan, Nouri aus der Bochumer Longboardschule Plan-B demonstrieren den richtigen Umgang mit dem Brett auf dem Hof des Kollegs.

Foto: Gero Helm

Mervin, Felip, Neslihan, Nouri aus der Bochumer Longboardschule Plan-B demonstrieren den richtigen Umgang mit dem Brett auf dem Hof des Kollegs. Foto: Gero Helm

wattenscheid.   Berufsschule stellt Gesundheit in den Fokus. Spektrum reicht von Wohlbefinden im Alltag über Sport bis hin zu Depression und bürgerschaftlichem Engagement.

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Geradezu hintenherum war das Thema des Gesundheitstages am Klaus-Steilmann-Berufskolleg zur Eröffnung gewählt: „Handy-Nacken“, und gleich dazu die „I-Pad-Schulter“. Beides Zeiterscheinungen, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können, und deshalb bei den Jugendlichen einen Nerv trafen.

Bereits zum neunten Male hatte das Kolleg mit seinen rund 1600 Schülern eine Palette an Themen und Möglichkeiten aufgefächert und so den Finger auf wunde Punkte gelegt. Und das „Anfüttern“ fiel nicht schwer, wie der Betrieb im Außengelände beim Golf auf der Wiese oder ersten Testrunden auf dem Longboard zeigten, oder drinnen das rege Treiben bei den „gesunden Pausensnacks“.

Weiteres Bewusstsein

Gerade Krankenkassen ließen sich so gern bei den Präsentationen ins Boot holen und Kontakte über die angehenden medizinischen Fachangestellten oder Kaufleute aus den Kollegstufen schließen.

Das Ziel, ein weiteres Bewusstsein zu wecken, verfolgten auch die Themenbereiche Hospiz oder Depression. „Wir wollten sie für das Alltagserleben bekannt machen“, schildert Lehrer Thorsten Seifert, „gerade bei jungen Leuten.“

Parcours und Ultimate Frisbee

Breiten Raum nahmen die sportlichen Angebote ein, zumal nicht die Klassiker aufgewärmt, sondern Trends vorgestellt wurden. „Mit Profis aus der Praxis für die Praxis“, kommentiert Seifert das Parcours-Angebot mit variablen Elementen in der Turnhalle, oder das „Ultimate Frisbee’“ gleich nebenan, das Gäste vom TV Frisch-Auf Altenbochum mitgebracht hatten, und das Elemente von American Football und Basketball vereint – aber mit der Frisbeescheibe.

Die darf nur aus dem Stand auf Raumgewinn bis in die Endzone weitergespielt werden. Besonders ist dabei der Verzicht auf Schiedsrichter, Fouls bei dem kontaktlos anlegten Spiel regeln die fünfköpfigen Mannschaften selbst. Dazu treten übrigens dann auch noch gemischte Teams an, was Ultimate Frisbee als äußerst geeignet für den Schul-Sportunterricht auszeichnet. Für Schulprojekte am Klaus-Steilmann-Berufskolleg und auch für Lehrerfortbildungen sollen die Altenbochumer Studenten jedenfalls schon gebucht werden.

Fortsetzung im Unterricht

Auf diesen nachhaltigen Aspekt, Erkenntnisse und Kontakte aus dem inzwischen neunten Gesundheitstag unter dem Titel „Push for Health“ mitzunehmen und im Unterricht zukünftig weiter zu behandeln, setzt das Kolleg bei der Reihe ganz besonders.

„Erlaubt ist, was Spaß macht“ lautete die Devise, um Besucher für gesundheitsfördernde Maßnahmen zu sensibilisieren. Nicht fehlen durften dabei generelle Informationen zu einem gesunden Lebenswandel „Wie motiviere ich (mich) zum Sport?“ und die Bedeutung der Psyche für das Wohlbefinden oder auch bürgerschaftliches Engagement in der Tafel.

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