Brandstiftung

Kellerbrand in Wattenscheid: Noch kein Tatverdächtiger

wattenscheid.   Zur Brandstiftung in Günnigfeld bittet die Polizei weiterhin um Hinweise.

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Dass es sich beim Kellerbrand im Mehrfamilienhaus am Aschenbruch in Günnigfeld um Brandstiftung gehandelt hat, steht für Polizei und Brandermittler fest. „Es war kein technischer Defekt“, so Polizeisprecher Frank Lemanis gestern zum Brand am vergangenen Freitagmorgen. Allerdings „haben wir noch keinen Tatverdächtigen, der das Feuer verursacht haben könnte“.

Dramatische Szenen

Für die Polizei sei der Brand „über das Normale hinaus gegangen, weil so viele Menschen betroffen waren“, sagte Lemanis. Bisher können Polizei und Brandermittler nur sagen, „dass Gegenstände, etwa Papier, gebrannt haben“.

Die Szenen, die sich am 26. Januar gegen 4 Uhr vor und in dem dreigeschossigen Eckhaus abgespielt haben, hatte die Feuerwehr als „dramatisch“ bezeichnet. Während sich 25 Bewohner in Sicherheit bringen konnten, schnitt der starke Rauch zehn weiteren den Fluchtweg durchs Treppenhaus ab. Sieben Personen wurden über eine Drehleiter gerettet, drei von Trupps mit Brandfluchthauben durch den Treppenraum in Sicherheit gebracht. Auch eine Katze und zwei Kaninchen wurden befreit. Das Feuer brachten Kräfte aller drei Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr sowie die Löscheinheit Günnigfeld der Freiwilligen Feuerwehr nach knapp 30 Minuten unter Kontrolle.

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