Bezirksvertretung

Käufer gesucht für Schulstandorte

Für die Grundschule Bertramstraße in Leithe soll es Kaufinteressenten geben.

Foto: Franz Luthe

Für die Grundschule Bertramstraße in Leithe soll es Kaufinteressenten geben. Foto: Franz Luthe

wattenscheid.   Ein Thema in der Wattenscheider Bezirksvertretung am 17. Oktober ist die Vermarktung und Entwicklung ehemaliger Schulstandorte.

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In Wattenscheid liegen diese Flächen an der Bertramstraße, Elisabethstraße, Roonstraße, Ruhrstraße, Fröbelstraße und Sommerdellenstraße.

Weitere städtische Grundstücke bzw. Gebäude, die zum Verkauf anstehen, sind u.a. an der Emilstraße 42, 46, 48 sowie an der Schulstraße und Voedestraße.

Ein weiteres Thema in der Bezirksvertretung ist die Schulwegsicherung in Leithe – sie kommt bald einen weiteren Schritt voran. Diesmal will die Stadt die Verbreiterung des Gehwegs an der Lohrheidestraße (in Höhe der ehemaligen Gleistrasse) in Angriff nehmen.

Ende 2013 hatte die Verwaltung vier Maßnahmen mit Blick auf die – nach Schließung des Standortes Bertramstraße – erheblich stärker besuchte Grundschule an der Schulstraße den politischen Gremien vorgestellt. Als erste Maßnahme wurden eine Fußgängerampel an der Weststraße und die Einbahnstraßenregelung an der Schulstraße umgesetzt. Die weiteren Maßnahmen erwiesen sich laut Stadt „als weitaus umfangreicher hinsichtlich der Umsetzbarkeit und Finanzierung“.

Gehweg an der Lohrheidestraße wird verbreitert

Auf der Lohrheidestraße quert in Höhe der Gleistrasse der Freizeitradweg vom Gewerbepark Holland in Richtung Gelsenkirchen-Ückendorf die Straße. Zudem wird dieser Weg und diese Querungsstelle von Schulkindern zum Erreichen der Sportanlagen Lohrheidestraße genutzt. Der Gehweg ist dort rund 1,70 Meter, was an dieser Stelle als zu gering erachtet wird. An dieser Querungsstelle der Lohrheidestraße soll der südliche Gehweg deshalb auf etwa drei Meter verbreitert werden.

Durch den Bus- und Lkw-Verkehr, der aus der Jahnstraße kommend in westlicher Richtung fährt, ist es nach Angaben der Stadt nicht möglich, die Lohrheidestraße auf weniger als rund 5,9 Meter einzuengen.

Zudem soll die Bushaltestelle Lohrheidestraße in Richtung Wattenscheid-Mitte im Zuge dieser Maßnahme mit ausgebaut werden. Der von Süden kommende Radweg wird im rückwärtigen Raum der Haltestelle auf den Gehweg verschwenkt und die Querungsstelle mit taktilen Leitelementen behindertengerecht ausgestattet.

Bauarbeiten sollen Anfang nächsten Jahres starten

Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 41 500 Euro. Die Ausführung der Arbeiten soll noch in diesem Jahr vergeben und mit Beginn des nächsten Jahres durchgeführt werden. Mit dieser Thematik befasst sich die Bezirksvertretung in ihrer Sitzung am 17. Oktober.

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