Westenfelder Straße

Großbaustelle erfordert weiter Geduld im Alltag

Durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und eine relativ kurze Grünphase an der Kreuzung Bahnhofstraße/A40-Auffahrt bilden sich auf dem Bußmanns Weg häufig lange Rückstaus, die auch die Buslinien betreffen.

Foto: Gero Helm

Durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und eine relativ kurze Grünphase an der Kreuzung Bahnhofstraße/A40-Auffahrt bilden sich auf dem Bußmanns Weg häufig lange Rückstaus, die auch die Buslinien betreffen.

Mitte.  Zweiter Abschnitt auf der Westenfelder Straße bedingt längere Wartezeiten. Bußmanns Weg ist ab Montag eine Sackgasse, Bus-Haltestellen entfallen.

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Flüsterasphalt wird derzeit auf der Westenfelder Straße verlegt. Im zweiten Bauabschnitt wird der Bereich zwischen Otto-Brenner-Straße und der A40-Unterführung erneuert.

Ab der Kreuzung Graf-Adolf-Straße/Bußmanns Weg ist daher die Westenfelder Straße in Richtung Höntrop gesperrt, eine Einbahnstraßenregelung Richtung City in Kraft. Das führt zu Rückstaus.

Kraftfahrzeuge stauen sich

Viele Autofahrer wählen ab der genannten Kreuzung den Weg über den Bußmanns Weg. Aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens sowie einer relativ kurzen Grünphase an der Kreuzung Bahnhofstraße/A40-Auffahrt Richtung Essen stauen sich die Kraftfahrzeuge zeitweise den gesamten Bußmanns Weg hinauf, häufig zumindest bis auf Höhe des Berufskollegs.

Es ist schwierig, einzelne Taktungen zu ändern

Eine Verlängerung der Grünphase ist jedoch keine Option, wie Thomas Fründ, Baustellenmarketing Tiefbauamt, auf WAZ-Nachfrage erklärt: „An der Ampelanlage können wir nicht viel machen, da es sich um ältere Versionen handelt, die mit den Ampeln an der Otto-Brenner- und der Graf-Adolf-Straße eine gemeinsame Anlage bilden.“

Daher sei es schwierig, einzelne Taktungen zu ändern, da zudem eine weitere Verbindung zur Hochstraße vorliege.

Verspätungen aufgrund

der Streckenführung

Neben Autofahrern müssen auch Busreisende der Linien 363 und 390 Geduld aufbringen. Bogestra-Sprecher Christoph Kollmann bestätigt: „Es kommt derzeit zu Verspätungen aufgrund der geänderten Streckenführung durch die Baustelle und die Rückstaus.“

Bereits jetzt ist die Haltestelle „Wibbeltstraße“ (363/86/90) in die Fahrtrichtungen Essen, Westenfeld und Dahlhausen vor die Hausnummer 5 verlegt.

Bushaltestellen entfallen

Ab Montag (13.) kommt eine weitere Einschränkung hinzu: Dann wird der Bußmanns Weg zur Sackgasse, die nur noch von der Bahnhofstraße aus bis zur Kreuzung Westenfelder/Graf-Adolf-Straße befahren werden kann. Bei den genannten Bogestra-Linien entfallen dann die Haltestellen „Hardenbergstraße“ und „Wibbeltstraße“. Ersatzweise müssen Fahrgäste bis voraussichtlich Mitte September die Haltestellen „August-Bebel-Platz“ und „Lohackerstraße“ nutzen.

Situation genau anschauen

Für alle anderen Verkehrsteilnehmer gilt dann ab der Graf-Adolf-Straße, Umleitungen, etwa über den rechts abgehenden, fertig gestellten ersten Abschnitt der Westenfelder Straße zur Innenstadt hin und weiter über die Bahnhofstraße, zu nutzen. Fründ ergänzt mit Blick auf den Schulbeginn und zusätzlichen Verkehr rund um diesen Bereich: „Wir werden uns die Situation in den nächsten Tagen genau angucken, alles so gut wie möglich optimieren.“ Ganz „flutschen“ werde es jedoch nicht, bleibt der Baustellen-Experte realistisch: „Natürlich wird es voller, wenn die Schule anfängt, weshalb wir extra die Ferien mitgenommen haben, um alles zu entzerren.“

Halbseitig gebaut werde auf der Westenfelder Straße, „damit die Feuerwehr alle Bereiche erreichen kann“. Auch die angrenzende Wibbeltstraße ist derzeit nicht über die Westenfelder Straße zu erreichen.

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