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Gesundheitswochen Wattenscheid: Kinder in Bewegung bringen

Doris und Jürgen Walpuski genossen die gemeinsame Zeit mit Enkel Julius beim Abschlussfest zur Wattenscheider Gesundheitswoche.

Doris und Jürgen Walpuski genossen die gemeinsame Zeit mit Enkel Julius beim Abschlussfest zur Wattenscheider Gesundheitswoche.

Foto: Foto: Kerstin Buchwieser / FUNKE Foto Services

Die Bilanz zu den 2. Wattenscheider Gesundheitswochen fällt positiv aus. Viele Kinder und Erwachsene haben wieder mitgemacht.

„WAT bewegen“, steht auf dem Hinweisschild am Eingang zum Stadtgarten: Viele Besucher nutzen das anfangs gute Wetter und pilgern über die Parkstraße Richtung Ententeich. Dort sorgen am Freitagnachmittag Kindergärten und Vereine für ein unterhaltsames Familienprogramm, bei dem die Kinder in Bewegung kommen. Denn Sport ist bekanntlich gut für die Gesundheit.

Der gestrige Nachmittag galt als Abschlussfest für die 2. Wattenscheider Gesundheitswochen, die noch bis Mitte nächster Woche einige Programmpunkte anbieten, die für alle Interessierten kostenlos sind.

Die Bilanz zu den über 30 Angeboten, die im April und Mai stattfanden, fällt sehr positiv aus. „Wieder waren viele Teilnehmer dabei und haben die Möglichkeit genutzt, sich über das Thema Gesundheit zu informieren und auch aktiv mitzumachen. Deshalb planen wir, auch im nächsten Jahr diese Wochen anzubieten“, erklärt Anna Lottermoser vom Stadtteilmanagement, das viele Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit 18 Vereinen, Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen organisiert hat. „Nachhaltige Wirkung dieser Aktion ist auch, dass sich die Akteure kennenlernen und dass sich so Netzwerke bilden.“

Doris Weiß vom ev. Familienzentrum Harkortstraße zieht ebenfalls eine positive Bilanz. Am Freitagvormittag hatte auf dem DJK-Sportplatz im Stadtgarten noch eine „Olympiade“ mit fast 200 Kindern stattgefunden – „das Sportfest kam toll an“.

Karsten Schröder (Stadt Bochum) erklärt, dass mit der Wahl des Stadtgartens als Spielstätte auch der Gedanke verknüpft sei, Ideen zu sammeln, um den Grüngürtel umzugestalten. Dafür stehen im Rahmen des Erneuerungsprogramms „Soziale Stadt“ erhebliche Mittel bereit. Eltern und Kinder konnten schon jetzt ihre Vorschläge auf eine Stellwand schreiben – auch beim maroden Tiergehege müsse endlich was passieren, heißt es. Bis Ende Juni können Bürger im Stadtteilbüro an der Westenfelder Straße 1 ihre Ideen einbringen. „Aus allen Anregungen wollen wir dann vorschlagen, wie die Umgestaltung des Stadtgartens aussehen kann“, sagt Karsten Schröder. Die Umsetzung soll in ein bis zwei Jahren erfolgen.

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