Ortsteil Günnigfeld

Fußgängerinsel in der Nähe der neuen Kita errichten

Im Bereich Marienhof wird auf der Günnigfelder Straße eine Querungshilfe mit Fußgängerinsel gebaut – noch in diesem Jahr. Foto:Gero Helm/Archiv

Im Bereich Marienhof wird auf der Günnigfelder Straße eine Querungshilfe mit Fußgängerinsel gebaut – noch in diesem Jahr. Foto:Gero Helm/Archiv

Wattenscheid.  Maßnahme soll noch in diesem Jahr erfolgen. Autos brettern trotz Tempo-30-Zone über die Günnigfelder Straße. Anwohnerin beklagt Lärm.

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„Ein großer Teil der Günnigfelder Straße ist seit ca. sechs Monaten Tempo-30-Zone. Die Begründung ist Lärmschutz.“ So schreibt es Anwohnerin Barbara Wagner an die WAZ-Redaktion. Und weiter: „Die Begründung Lärmschutz ist richtig, ein Schlafzimmer geht zur Günnigfelder Straße. Man kann sich nicht vorstellen, wie laut es ist, wenn zwischen 5 und 7 Uhr morgens und ab 22 Uhr abends Busse oder Lkw mit Containern über unsere Straße donnern. Nach 22 Uhr brettern dann Autos deutlich schneller als 50 km/h über die Günnigfelder.“ Sie erinnert sich, dass „uns beim Bau der Umgehungsstraße versichert worden ist, dass es leiser wird.“

Auf den Punkt genau

Die Anliegen der Anwohnerin kommen auf den Punkt genau zum Thema „Geschwindigkeitsregelungen Günnigfelder Straße“, das in der Sitzung der Bezirksvertretung am morgigen Dienstag behandelt wird. Dazu hatte die UWG-Bezirksfraktion eine Anfrage gestellt, die die Verwaltung wie folgt beantwortet: „Die Günnigfelder Straße ist derzeit noch Bestandteil des gesamtstädtisch festgelegten Vorbehaltsstraßennetzes, auf dem der Durchgangsverkehr abgewickelt wird und die höchstzulässige Geschwindigkeit entsprechend 50 km/h, in Ausnahmefällen auch mehr, beträgt.“

Lärmschutzgründe

Zwischen dem Kreisverkehr und der Kirchstraße erfolgte im März 2017 eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h aus Gründen des Lärmschutzes. „Diese Maßnahme wurde im Rahmen der Lärmaktionsplanung festgelegt,“ heißt es weiter. Nicht erwähnt wird in der Verwaltungsmitteilung indes, ob etwa Geschwindigkeitskontrollen auf der Günnigfelder Straße durchgeführt werden.

Querungshilfe in Form einer Mittelinsel

In Höhe des „Outlaw“-Kindergartens an der Günnigfelder 28 a ist allerdings geplant, eine Querungshilfe in Form einer Mittelinsel einzubauen. Dieser Überquerungspunkt wird dann mit einer 30 km/h-Regelung zusätzlich abgesichert. Tempo 30 soll künftig zwischen der Buchenstraße und der Parkallee bzw. Kirchstraße eingerichtet werden. Die neue Querungshilfe wird in etwa auf Höhe der Kita errichtet.

Ein absolutes Halteverbot einrichten

Etwa 25 Meter vor und hinter dieser Verkehrsinsel soll ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden. Auf beiden Seiten werden die Gehwegbereiche, so die Planung, ebenso wie die Mittelinsel, behindertengerecht mit taktilen, also ertastbaren, Feldern ausgestattet. Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt über Gelder zur Beseitigung von Unfallschwerpunkten/Schulwegsicherung. Die voraussichtlichen Kosten betragen rund 15 000 Euro. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr durchgeführt werden und rund eine Woche lang dauern.

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