Forum Friedenskirche

Förderkreis „Forum Friedenskirche“ zeigt Luthers Leben

Brigitte Stratmann, Dieter Gens und Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn (v.l.) stellen die neue Ausstellung zum Luther-Jahr in der Friedenskirche vor. Foto:Gero Helm

Brigitte Stratmann, Dieter Gens und Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn (v.l.) stellen die neue Ausstellung zum Luther-Jahr in der Friedenskirche vor. Foto:Gero Helm

Wattenscheid.   Das „Forum Friedenskirche“ präsentiert Ausstellung „Here I stand – Die Reformation und ihre Folgen“. Eigene Gedanken an die alte Tür heften.

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Mehr Leute und mehr Leben in die Kirche bringen: Das ist das Ziel des Förderkreises „Forum Friedenskirche“ (FF), der sich im Mai 2016 gegründet hat. Was läge da näher, als im Luther-Jahr eine Themen-Ausstellung in der Friedenskirche zu zeigen. Mit der Schau „Here I stand – Die Reformation und ihre Folgen“ hat das Forum eine Präsentation in die Friedenskirche geholt, die bereits international Beachtung findet und gefragt ist.

Am kommenden Sonntag, 23. Juli, um 18 Uhr wird die Ausstellung offiziell eröffnet und zwar im Rahmen der regelmäßigen Sonntagabend-Gottesdienstreihe. Dieter Gens (76), Gründer des „Forum Friedenskirche“ ist angetan von der ersten Schau, „die wir nun zeigen können.“ Mithilfe großformatiger, moderner Infografiken erklärt die Ausstellung die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte und ihre Auswirkungen auf die Neuzeit, bis hin zum amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King.

Auf Zielgruppe und einzelne Lokalitäten zugeschnitten

Die Schau beleuchtet die reformatorische Dynamik, die sich nach Luthers Veröffentlichung der 95 Thesen entspann und behandelt darüber hinaus zentrale Fragen der Reformationsgeschichte. Gleichzeitig soll die Ausstellung auch einen Eindruck von dem kulturellen Reichtum Mitteldeutschlands vermitteln. Gens sagt nicht ohne Stolz, dass „diese Präsentation auch im The Morgan Library and Museum in New York, am Minneapolis Institute of Arts sowie in Atlanta zu sehen war.“ Das Grundkonzept der Ausstellung „Here I stand…“ ist auf die jeweiligen räumlichen Verhältnisse vor Ort, die inhaltliche Ausrichtung sowie die Zielgruppe der einzelnen Lokalitäten zugeschnitten.

Martin Luthers Leben und Wirken

Martin Luthers Leben und Wirken in all seinen unterschiedlichen Facetten und Wirkungen bis in die Gegenwart hinein wird in einer Tiefe und Umfänglichkeit beleuchtet, die über die Möglichkeiten einer Wanderausstellung hinausgeht. In der Friedenskirche werden 30 Motive gezeigt.

Zudem, so erklärt Dieter Gens, „haben wir eine alte, historische Tür aufgebaut. An diese können alle Menschen ihre Gedanken anheften.“ Und erklärt den Symbolcharakter: „Luther verstand Jesus als Türöffner zu Gott.“ Zu sehen ist „Here I stand“ bis zum 31. Oktober, dem Reformationstag, vor und nach Veranstaltungen sowie dienstags und freitags von 10 bis 12 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr.

„Das Forum will die Friedenskirche und auch das Miteinander in der Gemeinde fördern und Leben in die Kirche bringen“, erklärt Gens die Ziele des Förderkreises. „So wären wir auch künftig für Veranstaltungen wie etwa das Talk-Format ,Gott und die Welt’“.

Junge Leute in den Kreis holen

Die Friedenskirche sei das sichtbare Element in Wattenscheid, „das man aus allen Himmelsrichtungen und schon aus der Ferne wahrnehmen kann“. Und: „Wir wollen nicht an der Gemeinde vorbei arbeiten, sondern sehen uns als deren Bestandteil.“ Das Forum besteht derzeit aus sechs Aktiven, „doch würden wir uns freuen, den Kreis vor allem mit jüngeren Leuten erweitern zu können.“

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