Schulweg

Einbahnstraße soll Schulweg für Grundschüler sicherer machen

Gerade morgens vor Schulbeginn wird’s eng auf der Vorstadtstraße: Eltern bringen ihre Kinder zur Grundschule, die Straße wird am Rand beparkt, in der Kurve kann Gegenverkehr nicht passieren.

Gerade morgens vor Schulbeginn wird’s eng auf der Vorstadtstraße: Eltern bringen ihre Kinder zur Grundschule, die Straße wird am Rand beparkt, in der Kurve kann Gegenverkehr nicht passieren.

Foto: Barbara Zabka

Wattenscheid.   Die Bezirksvertretung Wattenscheid entscheidet über eine neue Verkehrsregelung an der Vorstadtstraße. Situation wird sich durch Kita verschärfen.

Die Bezirksvertretung beschäftigt sich heute (20.) in ihrer Sitzung mit der Gefährdung der Kinder der Gertrudisschule. Wolfgang Rohmann (SPD) beantragt eine Schulwegsicherung: Auf der Vorstadtstraße komme es morgens zu gefährlichen Situationen. Dort wird auf beiden Seiten geparkt – wenn auch zurzeit eine Baustelle dies verhindert – der Gegenverkehr muss sich hindurchlavieren. Rohmann: „Trotz des bereits eingerichteten Parkverbots hat sich die Situation – nach Auskunft des Bezirkspolizisten – nicht gebessert.“ Durch den Am Obertor entstehenden Kindergarten werde sich laut Rohmann die Verkehrssituation weiter verschärfen.

Der Bezirk wird entscheiden, ob die Verwaltung noch vor Eröffnung des neuen Kindergartens einen Vorschlag erarbeiten soll. Insbesondere soll die Möglichkeit der Einrichtung einer Einbahnstraße im Bereich der Vorstadtstraße geprüft werden.

Mit Graffiti kunstvoll aufgepeppt: Die Turnhalle der Pestalozzi-Realschule. Doch den Zustand der Duschen und Toiletten kritisieren Vereine. Foto: Svenja Hanusch 300.000 Euro wären nötig

Außen hui, innen pfui: So beschreiben zwei Sportvereine die Turnhalle der Pestalozzi-Realschule, wo sie trainieren. Die Schule war im Sommer aufwändig renoviert worden. Bezirksbürgermeister Manfred Molszich (SPD) greift die Kritik auf und stellte im Juli in der Bezirksvertretung Wattenscheid eine Anfrage. Es geht um die Toiletten und Duschanlagen, seit Jahren in desolatem Zustand. Ein Verein hätte angeblich sogar Duschköpfe auf eigene Rechnung gekauft, damit die Duschen überhaupt funktionieren.

Dem Schulverwaltungsamt sei bekannt, dass die Dusch- und Toilettenanlagen aus der Zeit der Erbauung der Schule stammen und als sanierungsbedürftig gelten, so heißt es in der Mitteilung ans Gremium. Die Zentralen Dienste haben die Kosten für die komplette Sanierung der Duschen und Toiletten auf 300.000 Euro geschätzt. Das Schulverwaltungsamt hat die Summe in die Sanierungsbedarfsliste eingetragen. Diese Kosten für die Sanierung könnten indes nicht aus laufenden Mitteln zur Verfügung gestellt werden. Ob das Geld in den nächsten Haushaltsjahren bereit gestellt werden kann, sei offen. Die Anlagen seien laut Verwaltung allerdings sauber und voll funktionsfähig. Stehen Reparaturen an, nehmen sich die Zentralen Dienste ihrer an. In der Sporthalle wurden in den letzten zehn Jahren der Turnhallenboden und die Decke inklusive Beleuchtung erneuert. Weitere Sanierungen seien derzeit nicht geplant.

Kein gutes Entree

Trist, spärlich beleuchtet und schäbig: Die Fraktion UWG/Freie Bürger dringt auf städtebauliche Nachbesserung des Verbindungswegs von der Westenfelder Straße zum Parkplatz Am Wall. Die Unterführung sei stark frequentiert und kein gutes „Entree“ für die Wattenscheider Innenstadt.

Die Verwaltung hat sich des Themas angenommen und nimmt nun Stellung in der Bezirksvertretung: Das Tiefbauamt räumt ein, dass die Straßenbeleuchtung dort tatsächlich verbessert werden sollte. Der circa 65 Meter lange Verbindungsweg zwischen dem Parkplatz Am Wall und der Westenfelder Straße sei darüber hinaus nicht weiter sanierungsbedürftig. Eine Erneuerung der Lampen wird mit ca. 3000 Euro veranschlagt und in das Programm fürs kommende Jahr mit aufgenommen.

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