Soziales Engagement

DRK sucht ehrenamtliche Helfer

Ehrenamtliche Helfer sind willkommen, betonen Thorsten Junker und Christian Lange vom DRK Wattenscheid.

Foto: Gero Helm

Ehrenamtliche Helfer sind willkommen, betonen Thorsten Junker und Christian Lange vom DRK Wattenscheid. Foto: Gero Helm

wattenscheid.   Die Rotkreuzler freuen sich darüber, dass sie im vergangenen Jahr 20 neue Ehrenamtler begrüßen konnten.

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Das DRK zählt in Wattenscheid zu den Vereinen mit den meisten ehrenamtlichen Helfern, rund 120 sind hier aktiv. Die Rotkreuzler freuen sich darüber, dass sie im vergangenen Jahr 20 neue Ehrenamtler begrüßen konnten. „Ein positiver Trend, der fortgesetzt werden soll“, so DRK-Präsident Thorsten Junker.

Die Alterspanne reicht von 18 bis über 80 Jahren. Mit Aktionen und Informationen in Schulen und in der Öffentlichkeit will das DRK weiterhin verstärkt seine vielfältigen Aktivitäten und Einsatzbereiche vorstellen und Interesse dafür gewinnen, sich in der Hilfsorganisation zu engagieren. „Dabei gibt es keine Voraussetzungen, die mitzubringen sind.“

Engagement jederzeit möglich

Vor allem Altersgründe, berufliche Gründe, Studium und Wohnortwechsel hätten dazu geführt, dass vermehrt ehrenamtliche Mitarbeiter ausgeschieden sind, die teils schon länger aktiv waren. Um aber weiterhin das immens breite Aufgabenspektrum wahrnehmen zu können, „werden ehrenamtliche Nachwuchskräfte mehr denn je benötigt, sei es für den Sanitätsdienst, das Bildungswerk, die Sozialarbeit, die Blutspende oder die Jugendarbeit des Verbandes“, betonen Christian Lange und Thorsten Junker vom DRK Wattenscheid.

Viele Aufgabengebiete

„Es gibt viele interessante Aufgabengebiete. Dabei bestimmt natürlich der Ehrenamtliche den Zeitumfang – ob er zwei Stunden die Woche oder alle 14 Tage Zeit hat.“ Genauso klar sei von Anfang an: „Es handelt sich um ein freiwilliges Engagement. Wer aussteigen möchte, kann das jederzeit tun.“ Und all jene, die sich weiter engagieren möchten, könnten auf Qualifizierungsangebote zurückgreifen. „Wichtig ist immer: Das Ehrenamt muss Spaß machen.“

Dringend Helfer werden zum Beispiel für das Seniorenfrühstück gesucht, um die Gruppe wiederaufleben zu lassen; die Treffen waren bislang einmal im Monat am Samstagvormittag. Händeringend wird eine Leitung für den Behindertentreff gesucht (Mittwochnachmittags), den es schon seit mehr als 25 Jahren gibt. Die über 20 Einsatzfelder fürs Ehrenamt reichen vom Jugendrotkreuz über Katastrophenschutz, Seniorencafe, Kleiderkammer, Seniorenarbeit, Behindertenfahrtdienst bis zur Kfz-Wartung. Auch die Betreuung bei Tagesfahrten als „Reiseleiter“ ist möglich. Ob man Spaß daran hat, mit Kindern des JRK gemeinsam zu basteln oder Spiele durchzuführen, alten Menschen aus der Zeitung vorzulesen, oder Körperbehinderte mit dem Transporter ans Ziel zu bringen. „Offen sind wir auch für neue Ideen, die an uns herangetragen werden können“, so Junker, „zum Beispiel Selbsthilfegruppen“.

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