Corona

Corona an Bochumer Schulen: Auch Kooperationskurse im Fokus

Auch nach dem Ende der Maskenpflicht tragen viele Schüler in Bochum einen Mund- und Nasenschutz.

Auch nach dem Ende der Maskenpflicht tragen viele Schüler in Bochum einen Mund- und Nasenschutz.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Bochum-Wattenscheid.  Nach den positiven Coronatests an Schulen in Bochum werden bei der Kontaktnachverfolgung auch Kooperationskurse der Schüler berücksichtigt.

Für rund 100 Mitschüler/innen aus der Q1-Stufe fällt nach dem positiven Coronatest einer Schülerin an der Märkischen Schule der Präsenzunterricht dort erstmal aus. Sie wurden, wie berichtet, vorsorglich im Rahmen der Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt nach Hause geschickt. „Der Unterricht läuft für die anderen Schülerinnen und Schüler hier aber wie gewohnt weiter“, betont Kerstin Guse-Becker, Leiterin des Gymnasiums an der Saarlandstraße in Wattenscheid-Mitte mit rund 770 Schülern.

Kontakte werden von Behörden ermittelt

Das Gesundheitsamt der Stadt Bochum wurde am Dienstag nach Bekanntwerden umgehend tätig. Vorsorglich wurde am Dienstag für die möglichen 102 Kontaktpersonen aus der Oberstufe vom Gesundheitsamt eine häusliche Isolation angeordnet.

Die meisten Schüler tragen Masken

An der Hellweg Schule an der Lohackerstraße in Wattenscheid-Westenfeld waren zum Schulbeginn Mitte August nach dem Coronabefund bei einer Lehrerin alle damals gültigen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen worden. Hier habe sich die Lage längst komplett normalisiert. „Es läuft der übliche Präsenzunterricht, ich bin froh“, erklärt Schulleiter Mathias Balliet.

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Bei der Kontaktnachverfolgung in Coronafällen geht es auch darum, Verbindungen unter den Schulen zu prüfen, zum Beispiel bei Kooperationskursen. Auch damit soll sichergestellt werden, mögliche Infektionsketten zu erkennen und bei Bedarf zu handeln.

Maske nur Empfehlung

Das Tragen von Mund-Nase-Masken an Schulen in NRW ist seit Anfang September keine Pflicht mehr, sondern erfolgt als Empfehlung auf freiwilliger Basis. Den Schülern ist seitdem freigestellt, eine solche zu tragen. „Das wird auch von den meisten Schülerinnen und Schülern ernst genommen: Die Mehrzahl trägt eine Maske“, erklären Mathias Balliet und Kerstin Guse-Becker. Auch die Schülervertretungen machen sich mit entsprechenden Appellen an die Jugendlichen dafür stark, eine Maske zu tragen. „Maskentragen an Schulen für alle durchzusetzen, das können wir nicht“, sagt Mathias Balliet. „Dafür haben wir gar keine Handhabe.“

Corona-Regeln beherzigen

Die Schulen appellieren zudem an alle Kinder und Jugendlichen, die Corona-Hygieneregeln wie Abstandhalten und regelmäßige Händedesinfektion einzuhalten, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

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