Blickpunkt Westenfeld

Baustellen sorgen noch geraume Zeit für lästige Umwege

Nichts geht mehr auf der Westenfelder Straße, im ersten Abschnitt sind bereits die Sinkkästen überholt worden.

Nichts geht mehr auf der Westenfelder Straße, im ersten Abschnitt sind bereits die Sinkkästen überholt worden.

Foto: Uli Kolmann

wattenscheid,   Auf dem ersten Teilstück der Westenfelder Straße sind bereits die Sinkkästen erneuert, dann kommt der Flüsterasphalt. Arbeiten bis in den Oktober.

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Das Tiefbauamt lässt die Fahrbahn der Westenfelder Straße zwischen der Otto-Brenner-Straße und der Bahnhofstraße mit lärmoptimiertem Asphalt erneuern. Die Dauer der Arbeiten in diesem Abschnitt wird mit gut drei Wochen veranschlagt. Begonnen wurde mit dem Austausch der Sinkkästen, der Gullys und deren Anschlüssen. In dieser Zeit ist die Westenfelder Straße in diesem Abschnitt für Fahrzeuge voll gesperrt. Die Gehwege sind von den Arbeiten nicht betroffen und bleiben durchgehend frei.

Ab voraussichtlich Montag, 23. Juli, wenn auf dem ersten Abschnitt die Arbeiten abgeschlossen werden können, wird dann im weiteren Verlauf der Westenfelder Straße zwischen der Otto-Brenner-Straße und der A40-Unterführung mit der Erneuerung der Fahrbahndecke begonnen. Das zieht sich bis Mitte Oktober.

In diesem Bereich bleibt allerdings durchgehend eine Fahrbahn in Richtung Bahnhofstraße erhalten. Auch hier sind die Gehwege von den Arbeiten nicht betroffen. Einbahnregelungen von Einmündungen sind während der Sperrung aufgehoben.

Asphaltdecke muss auskühlen

Grundsätzlich wird während der Bauzeit versucht, den Anliegern die Zufahrt in den gesperrten Abschnitten zu ihren Grundstücken zwischen 17 und 7 Uhr und am Wochenende zu ermöglichen. Der Bauablauf macht auch kurzfristige und sogar mehrtägige Sperrungen von Grundstücken erforderlich. Während des Asphalteinbaus ist wegen der Auskühl- und Ruhezeiten ein Befahren auch durch die Anlieger nicht möglich. „Hierüber informiert die bauausführende Firma Heckmann einige Tage vorher“, verspricht das Tiefbauamt.

Sollten besondere Anforderungen an die Zufahrt zu Grundstücken berücksichtig werden müssen, sollten das Tiefbauamt oder die Firma Heckmann angesprochen werden, etwa bei Umzügen oder größeren Möbel-Anlieferungen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei könnten im Notfall jederzeit den gesperrten Baustellenbereich befahren.

Lärm und Staub nicht auszuschließen

Trotz aller Bemühungen könnte es aber zu Lärm- und Staubbelästigungen oder Behinderungen durch Baufahrzeuge kommen. Die Termine würden sich bei schlechtem Wetter eventuell auch noch verschieben, verlautet aus dem Rathaus.

Tiefbauamt: Tel.: 0234/910-1571, E-Mail: rstukert@bochum.de; Bauleitung Firma Heckmann: Tel.: 02381/79900, E-Mail: hamm@heckmann-bau.de.

>>>>>>>>>Tagesbruch in der Ludwig-Steil-Straße

Absperrbaken auf der Ludwig-Steil-Straße in Höhe der Häuser 50/51 sorgen seit Oktober 2017 für die Anlieger für Umwege. Ein Tagesbruch kurz vor der Einmündung in die Hansastraße ist der Anlass, erkennbar an einem deutlichen Loch in der Fahrbahn.

Ursache ist ein stark beschädigter Kanal des Teilstücks zwischen Bismarckplatz und Dickebank-/ und Hansastraße; dieser muss auf einer Länge von rund 270 Metern erneuert werden, informiert das Tiefbauamt. Die Kanalbauarbeiten sollen im ersten Quartal 2018 beginnen und etwa weitere drei Monate inklusive Vollsperrung in Anspruch nehmen.

Fahrbahn deutlich abgesunken

Die Notwendigkeit der Maßnahme hat nun eine weitere deutliche Absenkung der Fahrbahn unterstrichen. Auch in Höhe des Hauses Nummer 9 hat sich der Asphalt plötzlich etwa knöcheltief gesenkt, diese Stelle ist also vorsorglich auch noch einmal abgesperrt worden.

„Der Kanal ist auch an dieser Stelle umgehend mit der Kamera befahren und unter die Lupe genommen worden“, erklärt Thomas Fründ, Baustellenkoordinator beim städtischen Tiefbauamt, „und nach erster Einschätzung genauso lädiert wie an der vorhergehenden Stelle“. Hier soll unter Umständen eine Betonplatte eingebracht werden, die die Straßenfläche abstützt.

Das würde aber auch wohl noch einmal drei Wochen dauern, das Halteverbot in diesem Bereich müsse bestehen bleiben.

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