Verkehr

Bahnhofstraße Wattenscheid: Mehr Anwohner-Parkplätze nötig

Die Parksituation an der Bahnhofstraße in Wattenscheid hat sich durch den neuen Radstreifen verschärft.

Die Parksituation an der Bahnhofstraße in Wattenscheid hat sich durch den neuen Radstreifen verschärft.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Wattenscheid-Mitte.  Durch Umbau des Ehrenmalparks entfallen an der Bahnhofstraße in Wattenscheid viele Stellplätze. Die Anwohner sind stinksauer - die Stadt reagiert.

Um hier die Situation kurzfristig für die Bewohner zu verbessern, will die Stadt Bochum das Bewohnerparkgebiet E durch den betroffenen Bereich Bahnhofstraße 20-32 (nur gerade Hausnummern) bis zur Einmündung Franz-WerfeI-Straße erweitern.

Bezirk am Dienstag im WAT-Rathaus

Ein entsprechender Beschlussvorschlag der Verwaltung liegt der Wattenscheider Bezirksvertretung in ihrer Sitzung am 27. Oktober (16 (Uhr, WAT-Rathaus) vor. In der Begründung steht: „Das Bewohnerparkgebiet E wird derzeit von den Straßen Propst-Hellmich-Promenade, der Lyrenstraße, der Friedrich-Ebert-Straße und der Bahnhofstraße begrenzt. Derzeit wird in Wattenscheid der Park am Ehrenmal umgebaut und in diesem Zuge sind die gesamten Stellplätze entlang der Bahnhofstraße entfallen.“ Dieses habe sowohl einen städtebaulichen Hintergrund und sei darüber hinaus notwendig gewesen für den neuen Fahrradstreifen.Hier kostenlos für den Newsletter anmelden!

Verkehrskonzept wird erarbeitet

Grundsätzlich werden hier laut Stadt Bochum im Umfeld alternative Parkmöglichkeiten geschaffen und die Parkplatzsituation werde im derzeit laufenden Verkehrskonzept Wattenscheid großräumig überprüft. Da zu dem Parkraumkonzept aber erst Ende des Jahres 2021 die Ergebnisse vorliegen werden, sollen für die Bewohner der Bahnhofstraße 20-32 (nur gerade Hausnummern) schon jetzt Verbesserungen geschaffen werden.

Aus diesem Grund soll das Bewohnerparkgebiet E erweitert werden, so dass die neue Grenze im Süden nicht an der Bahnhofstraße 14 endet, sondern die Hausnummern 20-32 mit einschließt. „Dadurch erhalten die Bewohner dieses Straßenabschnittes auch die Berechtigung, einen Bewohnerparkausweis E zu beantragen und in diesem Gebiet, insbesondere auf dem Parkplatz an der Propst-Hellmich-Promenade, zu parken“, heißt es weiter in der entsprechenden Verwaltungsvorlage.

Radweg auf Kosten von Parkplätzen

Eine zusätzliche Ausweisung von „Bewohner frei“-Stellplätzen im Gebiet solle nicht erfolgen. Vor den Hausnummern Bahnhofstraße 26-28 bleibe die Möglichkeit zu parken erhalten. Hier sei Platz für drei Fahrzeuge. „Davor und dahinter besteht durch die Ausweisung eines eingeschränkten Haltverbots die Möglichkeit, zum Be- und Entladen kurz zu halten, so dass z.B. Einkäufe in die Wohnung gebracht werden können“, so die Vorlage.

https://www.waz.de/article225939965.ece

https://www.waz.de/archiv-daten/article217475059.ece

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