St. Martin

Auch Kinder verstehen Geschichte von St. Martin

Viele große und kleine Leute erlebten gestern Abend die mittlerweile 66. Martinsfeier der kath. Gemeinde St. Gertrud auf der Freilichtbühne.Foto:Gero Helm

Viele große und kleine Leute erlebten gestern Abend die mittlerweile 66. Martinsfeier der kath. Gemeinde St. Gertrud auf der Freilichtbühne.Foto:Gero Helm

Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool

  Messdiener, Kinder- und Jugendensemble sowie Norweger „Garfield“ bieten Martinsspiel

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Beeindruckend, immer wieder: Das Martinsspiel auf der Freilichtbühne. Viele Menschen zog es gestern Abend in den Stadtgarten, wohl auch Dank des trockenen Wetters, um die Geschichte des hl. Martin auf dem Pferd, die Mantelteilung mit dem Armen und das Feuer zu erleben. Gestaltet wurde das Martinsspiel von den Messdienern aus St. Gertrud, moderiert von Kaplan Harald Hotop und musikalisch untermalt vom Kinder- und Jugendensemble unter der Leitung von Gudrun Stumpf sowie mit Gitarrenbegleitung von Bernd Albers.

Den sich an das Martinsspiel anschließenden Laternenzug von der Freilichtbühne hin zur Propsteikirche begleitete mit typischen und bekannten Laternenliedern das Blasorchester Günnigfeld. Die Gesamtkoordination lag bei Benedicta Höhl (20), ebenfalls Messdienerin in St. Gertrud. Ihre Aufgabe war es, das Spiel, die musikalische Begleitung und auch die Unterstützung durch Feuerwehr und DRK zu organisieren. St. Martin wurde dargestellt von Lisa Thomessen (16) aus Mülheim. Auch sie ist Messdienerin und kennt die Jugendlichen aus St. Gertrud von einem Gruppenleiterkurs. „Ich bin gefragt worden, ob ich den Martin darstellen möchte – und habe sehr gern zugesagt.“ St. Martin ritt auf „Garfield“. Der 14 Jahre alte Norweger, der im Aktivstall Grümer Schultenweg 1 lebt, ist an derlei Veranstaltungen gewöhnt. Für „Garfield“ war es der bereits fünfte Einsatz beim hiesigen Martinsspiel und Umzug.

Anschaulich setzten die Messdiener die Martin-Szenerie um. Gut und leicht verständlich auch für die vielen Kinder, die mit ihren Eltern und Großeltern gekommen sind. Die Geschichte vom Soldatenoffizier Martin, die sich im Winter des Jahres 338/339 im französischen Amiens zugetragen haben soll, wurde in heutiger, zeitgemäßer Sprache wiedergegeben.

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