Zeche

Attraktive Fläche entsteht am Holland-Turm in Wattenscheid

Karsten Schröder (Stadtteilmanagement), Hendrik Fangmann (Projektleiter Bochum für Wirtschaftsentwicklung), Markus Heller (Landschaftsarchitekt) und Dorothee Dahl (Amt für Stadtentwicklung und Wohnen der Stadt Bochum) am Holland-Turm in Bochum-Wattenscheid (v.l.)

Karsten Schröder (Stadtteilmanagement), Hendrik Fangmann (Projektleiter Bochum für Wirtschaftsentwicklung), Markus Heller (Landschaftsarchitekt) und Dorothee Dahl (Amt für Stadtentwicklung und Wohnen der Stadt Bochum) am Holland-Turm in Bochum-Wattenscheid (v.l.)

Foto: Christof Köpsel / FUNKE Foto Services

Wattenscheid-Mitte.  Die Arbeiten zur Gestaltung der Fläche am Holland-Förderturm in Wattenscheid haben begonnen. Viel ist dort geplant – von Biergarten bis Bühne.

Bis zum Frühjahr 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, wenn alles gut läuft, ist schon am 5. Februar alles fertig. Im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms Soziale Stadt Wattenscheid-Mitte soll „eine gestalterische und funktionale Aufwertung des Außengeländes am denkmalgeschützten Förderturm“ erfolgen, wie Architekt Markus Heller vom beauftragten Herner Büro Heller und Kalka betont. Die Gesamtkosten dafür von rund einer Million Euro werden so mit 80 Prozent durch Land und Bund gefördert, den Rest trägt die Stadt Bochum.

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Viel ist am Hollandturm geplant

Mehrere Arbeitsschritte sind vorgesehen. Bäume und weiteres Grün sind am sanierten Hollandturm geplant: eine Boulebahn, eine Gastronomie mit Biergarten (die Firma Knepper-Management aus der Alten Lohnhalle nebenan ist sehr daran interessiert), Sitzmauern und -bänke, Fahrradbügel, Leuchten, eine rund 3 mal 5 Meter große Bühne (z.B. für Live-Musik) zwischen den Turmpfosten, eine Treppenanlage. Entstehen soll ein Platz mit Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer aller Altersgruppen. Die Wirtschaftsentwicklungs-Gesellschaft Bochum (WEG) ist für die Umsetzung der Planung zuständig. Nach der Fertigstellung geht die Fläche in den Besitz der Stadt Bochum über, die sich dann auch um die Unterhaltungskosten kümmern muss.

Beteiligung erfolgte im Vorfeld

Im Vorfeld erfolgten verschiedene Beteiligungen. In einem ersten Schritt hat eine Bürgerbefragung im November zur inhaltlichen Vorbereitung von Workshops stattgefunden. Zudem konnten bis Januar Bürger ins Stadtteilbüro kommen, um sich zu informieren bzw. Ihre Anregungen mitzuteilen, die als Input ebenfalls in die Workshops eingeflossen ist. Zwei Workshops fanden im Dezember und Januar statt; Teilnehmer waren Bürger und Akteure, die in den letzten Jahren aktiv den Prozess „Zeche Holland“ begleitet haben, wie die Initiative Schacht 4, der Heimat- und Bürgerverein sowie Mitglieder des Stadtteilbeirates Soziale Stadt, außerdem Vertreter der Parteien der Bezirksvertretung.

Diskussion in Workshops

Dabei ging es um die Planung zum Außengelände der Zeche Holland sowie die Möglichkeit, den Zechenturm als Landmarke und Aussichtspunkt zu nutzen. Im ersten Workshop wurden Ideen für die spätere Nutzung entwickelt, künftige Funktionen und spätere Nutzungsperspektiven erarbeitet und Überlegungen zu eventuellen Führungen angestellt. Diese Inputs mündeten in einem Entwurf, den das von der WEG beauftragte Büro Heller+Kalka erarbeitete und der im zweiten Workshop im Januar vorgestellt wurde.

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