Bochum-Wattenscheid. Drei Tage lang wird wieder viel geboten: Gemütliche Holzhütten und Programm sollen die Besucher erneut erwärmen. Es gibt aber Veränderungen.

Nicht nur die über 30 Holzhütten - das ist ein Rekord - sind Garant für Gemütlichkeit. Auch die zahlreichen Unterstellkrippen (ebenfalls als Wetterschutz nützlich) sowie Dutzende geschmückte Tannenbäume sollen wie in den Vorjahren dafür sorgen, dass der Adventsmarkt der Möglichkeiten in Wattenscheid-Mitte erneut ein Besuchermagnet wird.

Wattenscheider Akteure sind beim Adventsmarkt dabei

Um den Erhalt dieser Traditionsveranstaltung kümmere sich die „Interessengemeinschaft zum Erhalt des Wattenscheider Adventsmarktes der Möglichkeiten“, erklärt Martin Komosha. Daran beteiligt als Veranstalter sind wie immer auch die katholische und evangelische Kirchengemeinde.

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Werbegemeinschaft Wattenscheid ist nicht dabei

Die Werbegemeinschaft Wattenscheid war schon im Vorjahr nicht mehr dabei - das sonst früher organisierte Konzert in der katholischen Propsteikirche als Abschluss des Adventsmarktes „kann dort nicht stattfinden, da es kein Einverständnis dazu gab, die Kirche wollte es so nicht mehr“. Und die evangelische Friedenskirche steht wegen baulicher Maßnahmen dafür nicht zur Verfügung. „Das Konzert wollen wir jedenfalls im nächsten Jahr nachholen, diesmal hat es leider nicht geklappt“, so weiter Sabine Theis, Vorsitzende der Werbegemeinschaft Wattenscheid. Auch das große, vom TV 01 organisierte Chorkonzert - sonst im Lohrheidestadion, das ja derzeit umgebaut wird - kann, wie berichtet, wegen Baumaßnahmen in der Friedenskirche nicht stattfinden.

Viele Hütten rund um Propsteikirche Wattenscheid

Zum Wattenscheider Adventsmarkt sagt Martin Komosha: „Hier trifft man sich, hier wird geredet, hier gibt es eine ganz besondere Stimmung. Das hat ja Tradition.“ Er und sein Helferteam haben in den letzten Tagen mit Tat und Kraft dafür gesorgt, dass die Hütten stehen und weihnachtliche Dekoration angebracht wird. „Die gemütliche Atmosphäre muss stimmen“, so Komosha, wie immer schwer im Stress bei den Vorbereitungsarbeiten. Und auch schon bei der Organisation im Vorfeld bereits dabei.

Denn zahlreiche Vereine und Einrichtungen vor allem aus Wattenscheid mussten kontaktiert werden, die über diese drei Tage dabei sind in „ihrer Hütte“. Da wird viel geboten, das reicht von Essen und Getränken über Informationen bis zu tollen, meist selbst gemachten Dingen, die das Besucherherz erwärmen.

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Wattenscheider Adventsmarkt hat Tradition

Vom 1. bis zum 3. Dezember geht es jedenfalls beim „Wattenscheider Adventsmarkt der Möglichkeiten“ wieder rund an der Propsteikirche auf der Kirchenburg – bestückt mit heimischen Vereinen, die Flagge zeigen. Die Palette reicht dabei von Kunst über Ausstellung bis Musik. Ganz früher mal fand das Event rund um die nicht weit entfernte Alte Evangelische Kirche am Alten Markt statt.

Eröffnung ist am Freitag (1. Dezember) um 18 Uhr. Da der Auftritt der Jagdbläser des Hegerings Wattenscheid aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, gibt es Dudelsack-Musik von und mit Astrid Kern. Am Samstag, 2. Dezember, ist dann um 13 Uhr die offizielle Eröffnung mit Grußworten von Bezirksbürgermeister Hans Peter Herzog (SPD). Bis in den Abend geht dann munter weiter. Das Programm am Sonntag startet um 11 Uhr, der Nikolaus mit Geschenken für Kinder hat sich für 14 Uhr angekündigt. Es geht weiter bin den späten Nachmittag.

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Drei Tage viel Programm in Wattenscheid

„Wir wollen diese Traditionsveranstaltung zum Adventsauftakt erhalten und allen Gästen aus Wattenscheid und Umgebung erneut drei abwechslungsreiche Tage in der City bieten“, betont Martin Komosha. „Dabei geht es uns darum, so viele lokale Akteure wie möglich einzubinden, um den Zusammenhalt zu stärken und uns abzuheben von den großen, oftmals anonymen Weihnachtsmärkten in der Umgebung, die so etwas wie hier gar nicht bieten können. Das ist unser Ziel, und das kam in den Vorjahren stets an.“

Er bedankt sich für die finanzielle Unterstützung vor allem des Stadtteilbüros Wattenscheid, der Bezirksvertretung und anderer Sponsoren aus Wirtschaft und Gesellschaft. „Ohne diese Partner wäre all das nicht mehr zu schaffen, das geht über rein ehrenamtliches Engagement weit hinaus.“