Gesundheit

Arbeitsplätze im Martin-Luther-Krankenhaus sind gesichert

Franz-Rainer Kellerhoff (Kaufmännischer Geschäftsführer KKB), Kerstin Thrun (Vorsitzende der Mitarbeitervertretung) und Prof. Dr. Christoph Hanefeld (Medizinischer Geschäftsführer KKB) vor dem Martin-Luther-Krankenhaus. Foto: ewi

Franz-Rainer Kellerhoff (Kaufmännischer Geschäftsführer KKB), Kerstin Thrun (Vorsitzende der Mitarbeitervertretung) und Prof. Dr. Christoph Hanefeld (Medizinischer Geschäftsführer KKB) vor dem Martin-Luther-Krankenhaus. Foto: ewi

Wattenscheid.   Katholisches Klinikum Bochum übernimmt das Martin-Luther-Krankenhaus in Wattenscheid. Neue Geschäftsführung stellt sich den Mitarbeitern vor.

Das Wattenscheider Martin-Luther-Krankenhaus (MLK) gehört seit Montag zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB). Am Dienstagnachmittag wurden die Mitarbeiter auf einer Versammlung informiert. 579 Beschäftigte – vom Auszubildenden über Hilfskräfte, Pflegepersonal bis hin zu leitenden Kräften – arbeiten im MLK, etwa 160 haben an der Versammlung teilgenommen.

Kerstin Thrun, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV): „Die Mitarbeiter waren bei der Informationsversammlung tiefenentspannt und haben die Nachricht sehr positiv aufgenommen.“ Als ehemaliger Arbeitgeber hat Olaf Walter, Geschäftsführer des Diakonieverbundes, die neue Geschäftsführung, Prof. Dr. Christoph Hanefeld und Franz-Rainer Kellerhoff (KKB), vorgestellt. MAV-Vorsitzende Thrun: „Auf der Versammlung herrschte entspannte Neugier. Jetzt haben wir Mitarbeiter wieder Sicherheit.“ Die bisherigen Strukturen der Mitarbeitervertretung sollen in den nächsten drei bis fünf Jahren beibehalten werden. Das gilt auch für die Arbeitsverträge. Es gibt keine betriebsbedingten Kündigungen. Und: „Es werden viele Interessen der Mitarbeiter berücksichtigt. Bestehendes wird weiter entwickelt.“

Die Geschäftsführer Prof. Hanefeld und Kellerhoff betonten im WAZ-Gespräch, „dass die Versammlung schon eine besondere Situation dargestellt hat. Wir haben die Mitarbeiter jetzt erst zum ersten Mal gesehen. Sonst hat man sich ja vorher schon mal kennengelernt“.

Beide stellten klar, dass sie in den nächsten Wochen und Monaten das MLK genau kennenlernen und viele Gespräche führen wollen. Hanefeld: „Wir werden auch inhaltlich Vieles herumdrehen müssen, damit das Haus wieder wirtschaftlich wird. Wir werden die Probleme mit neuen Konzepten lösen.“ In sechs Monaten soll die nächste Mitarbeiterversammlung stattfinden.

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