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Am Südpark starten die Reiter in die „grüne“ Saison

Die Sieger der Reitergemeinschaft Obercastrop freuen sich über den Erfolg auf der Anlage am Südpark. Foto:Gero Helm

Die Sieger der Reitergemeinschaft Obercastrop freuen sich über den Erfolg auf der Anlage am Südpark. Foto:Gero Helm

Wattenscheid-Höntrop.   Reiter starten in die Saison. Splitten von Dressur- und Springprüfungen beim Turnier des Reit- und Fahrvereins Wattenscheid hat sich bewährt.

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Was für Pferde und Reiter eher entspannend wirkt, bringt dem Ausrichter jede Menge Arbeit. Die Entzerrung des Turniermodus’ beim Ländlichen Reit- und Fahrverein Wattenscheid und Umgebung auf der idyllischen Anlage am Reiterweg direkt am Südpark wird gut angenommen und funktioniert auch bei der zweiten Auflage.

Die Dressurprüfungen in beiden Hallen gingen an diesem Wochenende über die Bühne, die Springwertungen stehen dann in zwei Wochen auf dem Programm. Hintergrund sind schlicht die fehlenden Parkplätze für die bis vor zwei Jahren gut doppelte Anzahl an Fahrzeugen und Anhängern. Außerdem steht der Springplatz nun während der Dressurwettbewerbe als Abreiteplatz zur Verfügung.

„Dabei haben wir noch richtig Glück mit dem Wetter gehabt,“ meint der Wattenscheider Vorsitzende Frederic Lodde, als am Samstagnachmittag noch einmal Schneegriesel über dem Südpark niedergeht. Erst ein echter Nachtfrost hätte die Abreiteflächen unangenehm hart werden lassen.

550 Starts allein am Auftaktwochenende kalkuliert der LRFV bei einem der ersten Turniere zum Start in die „grüne Saison“. Durch die Aufteilung in Dressur- und Springschwerpunkt allerdings ist auch der Aufwand für den Wattenscheider Club gestiegen. „Beschilderung an der Straße, Meldestellen, doppelte Richterzahl, das sind bestimmt 5000 Euro,“ rechnet Lodde vor, „und dazu der Aufwand auch für die Mitglieder. Das waren ja jetzt schon drei Wochenenden an Vorbereitung, die Böden müssen vorbereitet und aufgearbeitet, die Teilnehmer versorgt werden.“ Spricht’s und schwingt sich wieder auf den Traktor, um den Dressurplatz in der großen Halle abzuziehen.

Beim Springen wird’s nochmal wuselig

Anja Leifert, stellvertretende Vorsitzende, freut sich schon auf die Springprüfungen in zwei Wochen an gleicher Stelle. „Das wird zwar auch noch mal ganz schön wuselig, denn es sind ja einfach mehr Pferde und Reiter im Wettbewerb unterwegs. Die Dressur dauert schlicht länger in der Durchführung, beim Springen sind die schneller durch.“

Außerdem können bei den Springprüfungen, gutes Wetter vorausgesetzt, auch noch einmal mehr Zuschauer erwartet werden. „Denn da sind die Unterschiede in der Klasse auch für nicht so fachkundige Beobachter einfach besser erkennbar.“

Als Höhepunkt des Dressurturniers beim Reitverein Wattenscheid galt die S-Dressur am Sonntag. Die 15 besten Paare qualifizierten sich für den Kürwettbewerb, den „Prix St. Georges“. Prominenteste Teilnehmerin ist Ann-Christin Wienkamp gewesen, die hier mit ihrem Nachwuchspferd Nymphenburgs First Choice an den Start ging. Unter Wienkamp wurde der Hengst Don Martillo 2017 gefeierter Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde in Ermelo.

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