Baustelle

Am Eppendorfer Kreisel ist weiter Geduld nötig

Die Sperrung zum Kattenhagen in Eppendorf.

Foto: Gero Helm

Die Sperrung zum Kattenhagen in Eppendorf. Foto: Gero Helm

wattenscheid.   Die Großbaustelle Eppendorf-Mitte stellt Anwohner, Verkehrsteilnehmer und Geschäftsinhaber schon lange auf eine harte Geduldsprobe.

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Umleitungen, Sperrungen, Staus und Holperstrecken strapazieren weiterhin die Nerven. Der Bereich rund um den neuen Kreisverkehr „Am Thie“ stellt ein Nadelöhr dar. Thomas Fründ vom städtischen Tiefbauamt (Technisches Rathaus) macht Hoffnung auf ein absehbares Ende: „Der erste Abschnitt ,Am Thie’ ist fertig. Jetzt ist der zweite Abschnitt ,Kattenhagen’ in Arbeit und hoffentlich bis spätestens Ende Oktober fertiggestellt.“

Geschäfte schwer zu erreichen

Verzögerungen beim jetzigen zweiten Abschnitt hätten sich durch Hochofenschlacke ergeben, die im Boden des „Kattenhagen“ verborgen lag. Die Schlacke musste erst einmal abgetragen werden. Ist dieser Straßenbereich fertiggestellt, werde als dritter Abschnitt der südliche Bereich Am Thie/Elsa-Brändström-Straße bis zur Tankstelle in Angriff genommen. Fründ: „Wir hoffen, dass sich diese Baustelle noch vor Weihnachten erledigt hat.“

Jetzt werden auf allen Abschnitten nur zwei Schichten auf die Fahrbahnen aufgetragen, eine Trag- und eine Binderschicht. Der Asphalt, also die obere Deckschicht, soll im gesamten Straßenbereich Kreisverkehr erst im Frühjahr aufgebracht werden. Das könne nur bei relativ trockenem Wetter geschehen. Diese Arbeiten sollen noch einmal ein bis zwei Wochen dauern. „Dann ist der Kreisverkehr hoffentlich fertiggestellt.“

Sperrungen und Staus

Die Schützenstraße ist zwischen den Kreisverkehren zwar wieder frei und aus/in Richtung Engelsburger Straße befahrbar, doch im weiteren Verkauf ist die Schützenstraße in Richtung Bochum derzeit voll gesperrt. Gesperrt ist auch die Strecke aus/in Richtung Eppendorfer Straße. Viel Geduld müssen die Verkehrsteilnehmer durch die Baustellenampel in Höhe der Sparkasse mitbringen.

Problematisch ist es, die Geschäfte zu erreichen; die Kunden müssen teils längere Umwege in Kauf nehmen. Die Geschäftsinhaber beklagen – wie berichtet – schon seit längerer Zeit teilweise drastische Umsatzeinbußen. Die Stadt erklärt, sich angesichts der wechselnden Bauphasen stets zu bemühen, den Verkehrsfluss so gut wie möglich zu gestalten. Es gebe auch entsprechende Anwohnerinformationen.

Die alte Eiche am Kreisverkehr hat bislang die Bauarbeiten überlebt. Bleibt zu hoffen, dass der Baum, um den es im Vorfeld hitzige Debatten gab, weiterhin durchhält.

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